Programm 2020

Programm 2020
Schloss Tirol bietet einen virtuellen Rundgang durch den Bergfried zum Thema der Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert . Foto H. Hermes

ACHTUNG: Nach der Corona-bedingten Schließung sind die Südtiroler Landesmuseen nun wieder offen. Alle Infos finden Sie auf den Unterseiten der jeweiligen Häuser im Aufklappmenü ganz unten auf dieser Seite. (Stand: 8. Juni 2020)

Zusätzlich zum Programm, das die Landesmuseen heuer anbieten dürfen, gibt es folgende virtuelle Rundgänge:

Zum Beispiel das Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff: Das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus führt virtuell auf eine Zeitreise, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgebenden erzählt. Wer sich darauf einlässt, erfährt wie aus einem Land, durch das vor Jahrhunderten Handelsleute, Pilgernde und Kunstschaffende zu Fuß, mit der Postkutsche oder mit der Extrapost zogen, ein modernes Tourismusland wurde. Der Zugang erfolgt über die Webseite des Museums www.touriseum.it. Virtuell erschlossen werden kann zudem die Schlossgeschichte mit den historischen Räumen und die Ausstellung „Sie wünschen? Desidera?“.

Die Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert ist hingegen das Thema des virtuellen Rundgangs „360° – Turm der Erinnerungen“, den Schloss Tirol in seinem Bergfried anbietet. Ein spezielles Augenmerk ist dabei auf die Didaktik gelegt: Neun fiktive Biographien, die sich auf wahre geschichtliche Ereignisse beziehen, erzählen den Schicksalsgang der Geschichte anhand konkreter Lebensentwürfe; Details auf www.schlosstirol.it.

Auch das Museum Ladin bietet seit einigen Jahren virtuelle Touren durch seine beiden Strukturen: Das Museum Ladin Ciastel de Tor präsentiert dabei die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner, deren Sprache und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Der virtuelle Rundgang durch das Museum Ladin Ursus ladinicus hingegen ist dem prähistorischen Höhlenbären, dessen Lebensraum vor rund 40.000 Jahren und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Informationen zum Museum Ladin gibt auch die App des Museums: Sie richtet sich an Familien und Jugendliche und vermittelt die Inhalte des Museums auf spielerische Weise, Infos auf www.museumladin.it. Ebenfalls auf der Webseite des Museums sind zudem virtuelle Touren zu finden, die sich speziell an Schulklassen richten.

Digital können Interessierte auch das Südtiroler Archäologiemuseum besuchen und zwar über eine Audioguide-App für Erwachsene und eine, die sich speziell an Kinder richtet. Die Audioguide-App für Erwachsene (Android und iOS) kostet 1,99 Euro, die Kinder-App (Android und iOS) ist kostenlos. Beide Hörgeschichten führen auf eine spannende Reise in Ötzis Zeit.

Einen virtuellen Rundgang bietet auch das Landesmuseum Bergbau an: Schülerinnen und Schüler, Familien und alle Interessierte können mit der neuen App "Hearonymus" ins Bergwerk Prettau eintauchen und dort mit 14 Hörstationen, Bildern, Erzählungen und einem Kurzfilm einen der wohl härtesten Jobs der Welt miterleben. Der Rundgang kann über die Audioguide-App „Hearonymus“ kostenlos und mit wenigen Klicks auf jedes Smartphone geladen werden, die App ist in Deutsch, Italienisch, Englisch und Holländisch abrufbar. Der Zugang erfolgt über die Webseite des Museums.

Zudem hat das Naturmuseum Südtirol in der Coronazeit mehrere ins Internet übertragene Veranstaltungen organisiert und zwar:

  • eine virtuelle Führung durch die Ausstellung „Mondwärts“ mit dem Astrophysiker und Museumsdirektor David Gruber,
  • eine virtuelle Führung zum Korallenriffaquarium des Museums mit dem Biologen und Museumsmitarbeiter Massimo Morpurgo (in italienischer Sprache),
  • eine virtuelle Führung zum großen, seit 2012 im Naturmuseum beherbergten Ameisenhaufen mit Museumsvermittlerin Margit Schweigkofler,
  • den virtuellen Vortrag “Was ist dran am Mondkalender” über den realen Einfluss des Mondes auf die Erde und was dabei wissenschaftlich haltbar ist mit dem Astrophysiker und Direktor des Naturmuseum Südtirol David Gruber,
  • den virtuellen Vortrag zum Thema Frösche und Kröten, deren Biologie und Gewohnheiten, ihr Liebesleben und ihren Lebensraum mit der Museumsvermittlerin Margit Schweigkofler,
  • den ins Internet übertragenen Vortrag mit dem Wildbiologen Davide Righetti über die Wölfe, die seit zehn Jahren wieder in Südtirols Wäldern leben (in italienischer Sprache) sowie
  • den virtuellen Vortrag über Max Valier, den in Bozen geborenen Astronom und Schriftsteller, der als bedeutender Wegbereiter der Raketentechnik und gleichzeitig als ihr erstes Todesopfer gilt.



Auf drei Etagen sind im Südtiroler Archäologiemuseum die Originalfunde und die Geschichte des Mannes aus dem Eis – auch Ötzi genannt – zu besichtigen: vom Medienhype bei der Entdeckung über die Forschung rund um die 5.000 Jahre alte, außerordentlich gut erhaltene Eismumie und ihre Beifunde, sowie allerlei Kurioses, spannende Interviews und interaktive Erlebnispunkte. Höhepunkt der Ausstellung ist die lebensechte Rekonstruktion des Mannes aus dem Eis. Das oberste Stockwerk des Museums beherbergt wechselnde Sonderausstellungen zu archäologischen Themen.

www.iceman.it

Öffnungszeiten

ganzjährig täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr),
im Juli, August und Dezember auch montags,
am 24. und 31. Dezember bis 15 Uhr (letzter Einlass 14.30 Uhr),
am 1. Jänner, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen.

 

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

 

Führungen für Erwachsene

Gerne können Sie eine 50-minütige Führung durch die Dauerausstellung "Mann aus dem Eis" oder die laufende Sonderausstellung buchen.
Derzeit können leider nur bis zu zehn Personen daran teilnehmen. Während der Führung ist das ständige Tragen einer Maske verpflichtend.

Auch wenn sie keine Führung wünschen, sollten Sie sich als Gruppe anmelden, dann können wir Ihnen den Eintritt zum reservierten Zeitpunkt, ohne Wartezeit, garantieren. Für angemeldete Gruppen besteht die Möglichkeit, bereits um 9 Uhr, also außerhalb der regulären Öffnungszeit, das Museum zu besuchen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, damit Ihr Wunschtermin noch frei ist.

Achtung! Unser Reservierungsbüro beantwortet alle Anfragen und bestätigt alle Reservierungen schriftlich. Sollten Sie innerhalb von drei Tagen keine Rückmeldung erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

Bei Absage ist eine schriftliche Mitteilung zwingend notwendig. Bitte senden Sie diese an info@iceman.it.


Familienführung im Südtiroler Archäologiemuseum © Südtiroler Archäologiemuseum


samstags, von 14 bis 14.50 Uhr, sonntags von 11 bis 11.50 Uhr in deutscher Sprache
samstags und sonntags von 15.30 bis 16.20 Uhr in italienischer Sprache

Familienführungen am Wochenende: Ötzis Welt – ganz nah!

Bei den Familienführungen erfahren Eltern und Kinder von 6 bis 11 Jahren auf spannende und spielerische Weise mehr über das Leben des berühmten Mannes aus dem Eis. Die Kinder entdecken den Alltag in der Kupferzeit, Materialien und die Funktion von Ötzis Werkzeugen, Gerätschaften und Kleidern selbst.

Reservierung nicht nötig, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir Ihnen jedoch (vor allem in den Urlaubsmonaten) sich so früh wie möglich am Ticketschalter des Museums für die Familienführung anzumelden. Der Ticketschalter ist ab 10 Uhr geöffnet. Leider ist es nicht möglich, sich für die Familienführung am Wochenende vorab telefonisch anzumelden.

Teilnahmegebühr: 2,50 Euro pro Person (zusätzlich zum Eintrittspreis)

Achtung: Mundschutz notwendig!

Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Inmitten des Botanischen Gartens gelegen, ist es das erste Museum des Alpenraums, das sich der Geschichte des Tourismus in Tirol widmet. In lebendig inszenierten Räumen werden die Besucher/- innen auf eine spannende Zeitreise eingeladen, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgeber/-innen erzählt.

www.touriseum.it

Öffnungszeiten

von 29. Mai bis 15. Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr,
von 16. bis 31. Okt täglich von 9 bis 18 Uhr  
und von 1. bis 15. November täglich von 9 bis 17 Uhr.


ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

 

Meran zu Kafkas Zeiten

von 29. Mai bis 5. Oktober

Wanderausstellung "Du lieber Himmel, Milena, wenn Sie hier wären"

Im Rahmen des Themenjahrs Franz Kafka in Meran: 1920 kam der Schriftsteller für fast drei Monate zur Kur nach Meran. Hier entstanden die ersten seiner berühmten Briefe an Milena. Eine Ausstellung folgt seinen Spuren durch die Stadt.

Die Ausstellung ist ab 8. Oktober in der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Marie Curie im ehemaligen Hotel Emma in Meran und im November und Dezember im Alten Rathaus von Meran zu sehen.

 

Meraner Kurliste

von 15. bis 18. Oktober

150-Jahre Kaiserin Elisabeth auf Schloss Trauttmansdorff (1870-2020)

Eventreihe mit Vorträgen und Workshops

 

 

Vintage Market Meran im Touriseum

7. und 8. November

Vintage Market

Ein ganzes Wochenende lang steht Schloss Trauttmansdorff mit dem Touriseum im Zeichen der Vintage-Stilrichtung: Ausgewählte Marktstände bieten dabei hochwertige historische Mode, originale Dekoartikel und Accessoires – von der Sonnenbrille bis zum Hutkoffer. Mit Musik, einer Friseur- und Schminkecke sowie einer Fotobox.

 


15. November

Saisonschluss

Das Landesmuseum Bergbau verteilt sich auf vier Standorte und zwar auf den Standort Ridnaun, den Standort Schneeberg, den Standort Steinhaus und den Standort Prettau mit Klimastollen.

ACHTUNG: In Ridnaun können nur die Ausstellungsräume besichtigt werden, während der Schaustollen, der Poschhaus-Stollen und die Aufbereitungsanlage wegen der engen Räumlichkeiten noch geschlossen bleiben. Aus demselben Grund ist auch der Standort Prettau weiterhin nicht zugänglich, Führungen im Freien sind hier allerdings möglich (siehe unter den Veranstaltungen weiter unten). (Stand: 10. Juli 2020)

Landesmuseum Bergbau - Standort Ridnaun
Standort Ridnaun

Der Standort Ridnaun, vor 150 Jahren entstanden, zeigt sich als einmaliges Denkmal der industriellen Revolution. In der Erzaufbereitungsanlage von Maiern, ihrerzeit modernste Technologie, können Besucher den gesamten Produktionsprozess anhand funktionstüchtiger Maschinen miterleben. Die wohl längste Übertageförderanlage der Welt bestehend aus Bremsbergen und Pferdebahnstrecken die sich ins Hochgebirge zu den Stollen des Schneeberges ziehen, die großen Flotationsbecken und gewaltigen Maschinen lassen die gewaltigen Ausmaße und auch die Schwierigkeiten des Erzabbaus erahnen und laden den Besucher auf eine Zeitreise in die industrielle Revolution des Bergbaus ein.

Öffnungszeiten

Der Standort Ridnaun ist von 19. Mai bis 8. November, täglich außer montags von 9.30 bis 16.30 Uhr und feiertags und im August auch montags geöffnet.

Landesmuseum Bergbau - Standort Schneeberg (mit Knappendorf). Foto Armin Torggler
Standort Schneeberg

Jahrhundertelang wurde am Schneeberg, dem am längsten fördernden Silber-, Blei- und Zinkbergwerks des Alpenraumes, nach Erz geschürft. Diese Bergbautätigkeit hat Spuren hinterlassen und das gesamte Landschaftsbild unter und über Tage nachhaltig geprägt. Das Bergmassiv ist von unvorstellbaren 150 km Stollen durchzogen, Lehrpfade führen zu verschütteten Stollenmundlöchern und vorbei an schweren Gerätschaften, die nach der Schließung zurückgeblieben sind. Im Knappendorf St. Martin, Europa’s höchstgelegener Dauersiedlung, in einem ehemaligen Werksgebäude, ist die Dauerausstellung untergebracht, welche die Geschichte des Bergbaureviers erzählt. Daneben werden geführte Touren über und unter Tage angeboten.
Das Bergwerk und die Schutzhütte am Schneeberg in Passeier sind nur zu Fuß erreichbar: von der Timmelsjochstraße im Passeiertal in zwei Stunden und von Maiern im Ridnauntal in vier Stunden.

Öffnungszeiten

Der Standort Schneeberg ist von 28. Juni bis Mitte Oktober geööfnet.
Es finden heuer bis auf Weiteres allerdings keine Führungen statt.

Landesmuseum Bergbau - Standort Steinhaus. Foto Stefano Scatà
Standort Steinhaus

Der Bergbau hat über Jahrhunderte und bis heute neben der Landschaft selbst vor allem auch die Menschen im zentralen Alpenraum geprägt. Im ehemaligen Kornkasten von Steinhaus werden ihnen anhand von Sonderausstellungen ein Gesicht gegeben und ihre Geschichten erzählt.
In der diesjährigen Ausstellung „Menschenbilder. Bergleute im Porträt“ werden, ausgehend von Fotografien von Bergleuten, die in den letzten Jahrhunderten in den Bergwerken von Ridnaun/Schneeberg und Prettau tätig waren, deren Porträts gezeigt und Kurzbiografien erzählt. Durch Bild, Text und Ton, sowie durch eine Auswahl an persönlichen Gegenständen erhalten Bergwerksunternehmer, Knappen und auch die im Bergbau tätigen Frauen wieder Kontur und Stimme.

Öffnungszeiten

Der Standort Steinhaus ist von 19. Mai bis 8. November täglich außer montags von 10 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr sowie im August und feietags auch montags geöffnet (letzter Einlass um 16 Uhr)

Landesmuseum Bergbau - Standort Prettau
Standort Prettau mit Klimastollen

1996 wurde der St. Ignaz-Stollen des einstigen Kupferbergwerks in Prettau im Ahrntal als Schaubergwerk für Besucher/-innen geöffnet. Ausgestattet mit Helm und Regenjacke fahren sie mit der Grubenbahn einen Kilometer weit ins Bergwerk ein. Dort beginnt der 350 Meter lange Rundgang, auf dem lebensechte Nachbildungen von Knappen die verschiedenen Arbeitstechniken von einst veranschaulichen. Bei der Zementkupferanlage kann eine heute noch alternative Kupfergewinnungsmethode mitverfolgt werden. Ein Klimastollen befindet sich rund 1.100 Meter im Berginneren und soll ein Ort der Ruhe, Entspannung und Erholung sein.

Öffnungszeiten

Dieser Standort des Bergbaumuseums bleibt bis auf Weiteres geschlossen, Führungen im Freien sind hier allerdings möglich (siehe unter den Veranstaltungen weiter unten)

 

Bruno Enzi Foto Alan Bianchi
von 19. Mai bis 8. November

Sonderausstellung "Menschenbilder"

Bergbau in Südtirol ist kein abgeschlossenes Thema, noch gibt es Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, wie Theresia Kofler aus dem Passeiertal: Sie ist die älteste noch lebende Person in Südtirol, die mit dem Bergbau verbunden ist. Als Gattin des Bergwerksschmieds und Mutter von Bergknappen lebte sie noch am Schneeberg im Knappendorf St. Martin, auf 2.300 Metern Meereshöhe zwischen dem Passeier- und dem Ridnauntal. Auch ihre ersten Kinder brachte sie dort zur Welt. Voriges Jahr feierte sie ihren 100. Geburtstag.

Theresia Kofler und weitere sechs Zeuginnen und Zeugen des Bergbaus in Südtirol stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Menschenbilder. Bergleute im Porträt“ (ein ganzer Film berichtet vom Leben der hundertjährigen Passeirerin) im Standort Steinhaus. Mit Fotografien des Brixner Fotografen Alan Bianchi und zwanzig ausgewählten Biografien erzählt sie von Menschen, die am und im Berg tätig waren. Zeitlich spannt sich der Bogen dabei von der Blütezeit des Tiroler Bergbaus im 15./16. Jahrhundert bis zur Schließung der Bergwerke in Prettau und am Schneeberg in den Jahren zwischen 1971 und 1985. Thematisch konzentriert sich die Ausstellung auf die Bergwerke in Prettau (wo die alte Zementkupferanlage noch heute rund eine Tonne Kupferschlamm pro Jahr produziert) und am Schneeberg sowie auf die Erzaufbereitungsanlage in Maiern/Ridnaun.

 

Führung am Standort Prettau des Landesmuseums Bergbau

Ab 28. Juni 2020, jeden Mittwoch und Sonntag, 13 – 16 Uhr

Auf den Spuren der Knappen in Prettau

Während der Besucherstollen des ehemaligen Bergwerks Prettau und der Klimastollen aufgrund der Corona-Sicherheitsbestimmungen noch geschlossen bleiben, kann das Museum nun die Sonderführung "Auf den Spuren der Knappen" anbieten. Sie startet am alten Schmelzwerk in Prettau und führt entlang des Knappensteiges zu den Jakober Stuben. Vorbei an Stollenmundlöchern, dem Pochwerk und Ruinen, begleitet von historischen Erzählungen und technischen Informationen verfolgen die Teilnehmenden die Spuren der Knappen in Prettau.

Preise der Veranstaltung: Erwachsene 15,00 €, Senioren 12,00 €, Kinder 7,00 €, Familienpreis 30,00 €

Nur auf Anmeldung bis zwei Tage vorher. Gutes Schuhwerk empfohlen.Treffpunkt: Schmelzwerk am Parkplatz des Landesmuseum Bergbau in Prettau, 13 Uhr; Dauer ca. 3 Stunden, Rückkehr um 16 Uhr.

Schneeberg mit Knappendorf Foto Armin Terzer

28. Juni 2020

Saisonstart am Schneeberg

Der Standort Schneeberg des Landesmuseum Bergbau ist ein riesiges Freilichtmuseum im Hochgebirge, das über ausgewiesene Wanderwege erkundet werden kann. 800 Jahre Bergbauaktivität haben sowohl unter als auch über Tage viele Spuren hinterlassen und das Landschaftsbild nachhaltig geprägt. Hat man einmal das auf 2.355m gelegene Hochplateau am Schneeberg erreicht, steht man auch schon mitten in der ehemaligen Knappensiedlung St. Martin: Erhalten sind hier einige Wohn- und Werksgebäude der einst höchstgelegenen Dauersiedlung Europas. Schweres Gerät der letzten Abbauphase im 20. Jahrhundert verblieb nach der Schließung des Betriebes 1985 einfach vor Ort. Verschüttete Stollenmundlöcher und Abraumhalden durchziehen das Erzrevier. Das Freigelände erzählt sich gewissermaßen selbst. In einem ehemaligen Werksgebäude, der „neuen Schmiede“ nahe der Schutzhütte ist ein Schauraum eingerichtet, der die Geschichte des Bergbaureviers erzählt: Zu sehen sind hier Alltagsgegenstände der einstigen Dorfbewohner, Bilddokumente und Arbeitsgeräte der Knappen.

Der Schauraum und die Schutzhütte sind von kommenden Sonntag, 28. Juni bis Mitte Oktober täglich ganztägig geöffnet. Der Standort Schneeberg ist nur zu Fuß erreichbar (vom Passeiertal in zwei Stunden, von Ridnaun/Maiern in vier Stunden).

Angebot für Kinder im Landesmuseum Bergbau

ab 29. Juni 2020, Montag bis Freitag vormittags, 9 - 12 Uhr

Von Zwergen und Schatzsuchern: Kinderbetreuung in Steinhaus

Das Landesmuseum Bergbau bietet am Standort Steinhaus folgende Betreuung für Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren an: Anhand von Brettspielen, Bastelarbeiten und vielen weiteren Aktivitäten sowohl im Museum als auch im Freien begeben sich die Kinder in Kleingruppen und unter Aufsicht des Museumsteams auf eine Forschungsreise in die Bergbauwelt und erkunden das Thema Bergbau und Rohstoffe spielerisch. Vom Goldwaschen bis zum Bau eines Grubenofens werden sie selbst zu kleinen Knappen und lernen verschiedene Rohstoffe und ihre Zwecke kennen.

Wochenpreis 65 EuroAnmeldung bis eine Woche vorher erforderlich.

 

5. August

Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojektes zum Bergbau im Tauferer Ahrntal

In Steinhaus; mit Kathi Geier.


15. August

Kirchtag am Schneeberg

 

13. September

Transart Festival in Ridnaun

 

20. September

Sagentag in Ridnaun und Prettau

Armin Torggler (Ridnaun) und Klothilde Oberarzbacher Egger (Prettau) erzählen Sagen zum Thema Bergbau.


von 23. bis 26. September

Montanhistorischer Kongress

 

29. September

Exkursion Tiroler Geschichtsverein

Der Tiroler Geschichtsverein besucht den Standort Steinhaus.


1. Oktober

Seniorentag in Steinhaus

 

11. Oktober

Saisonende am Schneeberg

 

21. Oktober

Archäologievortrag in Steinhaus

 

8. November

Saisonende in Ridnaun, Prettau und Steinhaus

 

6. Dezember

Barbarafeier in Prettau. Messe im Ignaz-Stollen

 

12. und 13. Dezember

Knappenweihnacht in Ridnaun

Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen. Ihre Errichtung reicht ins späte 11. Jahrhundert zurück. Der Schwerpunkt des musealen Parcours liegt in der Präsentation der Landesgeschichte von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Im Südpalas liegen die beiden romanischen Portale. Die Burgkapelle zum Heiligen Pankratius ist als Doppelkapelle errichtet, bedeutsam sind ihre gotischen Wandmalereien. Im Bergfried findet sich eine Darstellung zur Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert.

www.schlosstirol.it

Öffnungszeiten:

von 20. Mai bis 8. Dezember 2020 von mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet

ACHTUNG: Das Kinderschloss ist derzeit nicht zugänglich.

Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

Josef Haller, Auffindung des Mosesknaben durch die Tochter des Pharao, UMJ Inv.-Nr. 942 © Alte Galerie, Universalmuseum Joanneum, Graz

8. August - 22. November 2020

Ausstellung "Zwischen Augsburg und Venedig. Die Passeirer Malerschule"

In St. Martin in Passeier bestand zwischen ca. 1719 und 1845 eine Malerwerkstatt, die über drei Generationen hinweg die Kirchen des Passeiertals und seiner Umgebung mit Gemälden versorgte. Die Niederlassung des Meraner Malers Nikolaus Auer in einem Dorf abseits der städtischen Kunstzentren ging auf die Initiative des kunstsinnigen, auch als Dichter tätigen Priesters Michael Winnebacher zurück.

Bei Auer absolvierten nicht nur seine drei Söhne, sondern auch mehrere andere teils überregional bedeutende Barockmaler ihre Lehre. Auers begabteste Schüler, Johann Evangelist Holzer aus Burgeis im oberen Vinschgau und Joseph Haller aus St. Martin, zogen wie zuvor ihr erster Lehrer zur weiteren Ausbildung in die damalige Kunstmetropole Augsburg. Während Holzer in Augsburg verblieb und zu einem der gefeiertsten süddeutschen Künstler aufstieg, schuf Haller nach der Rückkehr in sein Heimattal zahlreiche Ölgemälde von seltener Leuchtkraft und farblicher Raffinesse. Nikolaus Auers Sohn Johann Benedikt hingegen erhielt seine prägende Ausbildung in Venedig und war in Bozen und in St. Martin als Kupferstecher tätig.
Rund 300 Jahre nach ihrer Gründung widmet sich erstmals eine größere Ausstellung dieser sogenannten Passeirer Malerschule. Die rund 80 Exponate – großteils Gemälde und Graphiken, aber auch Skulpturen und von Michael Winnebacher verfasste Bücher – stammen aus Südtiroler Kirchen und Museen, aber auch aus österreichischen und deutschen Sammlungen.

Die Ausstellung ist jetzt bereits online auf der Webseite von Schloss Tirol zu sehen.

 

10. Oktober

Tag der Romanik

Den Vinschgau entlang, bis zum Weltkulturerbe, dem karolingischen Kloster Müstair in der Schweiz, und südlich ins Trentino, erstreckt sich die „Alpine Straße der Romanik“. Am 10. Oktober kann man ganze 25 Kunstdenkmäler besichtigen, darunter auch die außergewöhnlichen Marmorportale von Schloss Tirol aus dem 12. Jahrhundert.
In Zusammenarbeit mit „Stiegen zum Himmel – Alpine Straße der Romanik“.


10. Oktober

Tag der Zeitgenössischen Kunst

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der italienischen zeitgenössischen Museen AMACI.

 

8. Dezember

Saisonschluss

Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 m² wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Der Weg durch die Ausstellung entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume. Im Erdgeschoss werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt.

www.naturmuseum.it

 

Öffnungszeiten

ganzjährig täglich außer montags und feiertags von 10 bis 18 Uhr
geschlossen am 1. Jänner, 1. Mai und 25. Dezember

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

Vormerkung

Die Anzahl an Personen, die sich im Museum aufhalten können, ist begrenzt. Deshalb empfehlen wir, Ihren Besuch telefonisch unter der Nummer 0471/412964 vorzumerken.

 

Das berühmte Bild des ersten Mannes auf dem Mond. Foto NASA

bis 19. Juli, täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr

Wechselausstellung "Mondwärts"

Vor 50 Jahren betrat zum ersten Mal ein Erdbewohner einen anderen Himmelskörper. Der 21. Juli 1969 markierte damit einen der einschneidenden Momente in der Geschichte der Menschheit. „Mondwärts“ ist eine Reise durch Zeit und Raum, die nicht nur die herausragende technische Meisterleistung und die Vorgeschichte beleuchtet. Sie stellt vor allem die karge Schönheit dieses unwirtlichen „Nicht-Lebensraums Mond“ ins Blickfeld. Begleiten Sie das Naturmuseum Südtirol bei seiner Reise zum Mond – und wieder zurück.

Preis: Museumseintritt
Info: Tel. 0471 412964
In deutsch und italienisch

 

Datum nach Vereinbarung, 15 - 17 Uhr

Workshop "Mit Freundinnen und Freunden ins Museum"

Forschen, beobachten und experimentieren: Habt ihr Lust einen Nachmittag mit Freunden und Freundinnen im Naturmuseum zu verbringen?
Folgende Themen stehen zur Wahl:
- Wissenschaft oder Magie?
- Detektive: den Geheimnissen der Natur auf der Spur
- Fossilien, Dinosaurier und anderes sehr Altes
Preis: 60€ pro Gruppe
Anmeldung notwendig, Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl
In Deutsch und Italienisch

 

Bozner Talkessel

14. Juli, 17:45 - 19:45 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Werkstein

16. Juli, 17 - 19 Uhr

Unterwegs mit dem „Werksteingeologen“

Rundwanderung durch die Altstadt unter dem Aspekt der verwendeten Werk- und Dekorgesteine. Normalerweise spiegeln Dörfer und Städte die Geologie ihrer Umgebung wider. Transporte von Baumaterialien sind aufwändig und teuer. Also wird herangezogen, was sich in unmittelbarer Nähe bietet. Nur Vermögende konnten es sich leisten, ortsfremde Materialien zum Bauen einzusetzen. Dafür erregen sie durch ihre Fremdheit die Aufmerksamkeit der Betrachter und sorgen damit für höheres Prestige. War das in Bozen auch so? Und: welche Kriterien gelten heute?
Benno Baumgarten ist Geologe im Naturmuseum Südtirol.
Anmeldung erforderlich: Tel: 0471 41 29 64, Di– So, 10 – 18 Uhr
In Deutsch und Italienisch
Treffpunkt: Naturmuseum Südtirol
Stadtexkursion von 1 ½ bis 2 Stunden, ca. 2-3 Gehkilometer, entfällt bei Regen.

 

6. August, 17 - 19 Uhr

Unterwegs mit dem „Werksteingeologen“

Rundwanderung durch die Altstadt unter dem Aspekt der verwendeten Werk- und Dekorgesteine. Normalerweise spiegeln Dörfer und Städte die Geologie ihrer Umgebung wider. Transporte von Baumaterialien sind aufwändig und teuer. Also wird herangezogen, was sich in unmittelbarer Nähe bietet. Nur Vermögende konnten es sich leisten, ortsfremde Materialien zum Bauen einzusetzen. Dafür erregen sie durch ihre Fremdheit die Aufmerksamkeit der Betrachter und sorgen damit für höheres Prestige. War das in Bozen auch so? Und: welche Kriterien gelten heute?
Benno Baumgarten ist Geologe im Naturmuseum Südtirol. 
Anmeldung erforderlich: Tel: 0471 41 29 64, Di– So, 10 – 18 Uhr 
In Deutsch und Italienisch
Treffpunkt: Naturmuseum Südtirol
Stadtexkursion von 1 ½ bis 2 Stunden, ca. 2-3 Gehkilometer, entfällt bei Regen.

 

11. August, 17:45 - 19:45 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Sternenhimmel über dem Bletterbach

21. August, 20 Uhr

Ausblick in die Vergangenheit

Sie wandern mit uns zum Aussichtspunkt oberhalb des Besucherzentrums Aldein. Dort schauen Sie ausnahmsweise nicht in die tiefe Schlucht, sondern richten Ihren Blick zum Himmel: Mithilfe von zwei Teleskopen können Sie unter anderen die Planeten Saturn und Jupiter sowie einige der schönsten Sternbilder beobachten… und mit etwas Glück sausen sogar ein paar Sternschnuppen vorbei.

David Gruber, Direktor des Naturmuseums Südtirol und Astrophysiker und Benno Baumgarten, Geologe am Naturmuseum Südtirol, gehen unter dem Motto „Ausblick in die Vergangenheit“ auf die Entstehung, die Merkmale und die geologischen Besonderheiten der Sterne und Planeten ein.

Start um 20 Uhr am Besucherzentrum Geoparc Bletterbach in Aldein

In deutscher Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

 

Zoologische und botanische Forschung in Südtirol

3. und 4. September,

Zoologische und botanische Forschung in Südtirol

Zum elften Mal veranstaltet das Naturmuseum Südtirol eine Tagung zum Thema „Zoologische und botanische Forschung” in Südtirol. Dabei stehen zoologische, botanische und ökologische Arbeiten im Blickpunkt, die in Südtirol durchgeführt wurden bzw. werden, oder die einen Bezug zu Südtirol haben. Die Präsentation der Arbeiten findet in Form von Vorträgen und Postern statt.
Am 5. September planen wir eine Exkursion auf die Seiser Alm.

Tagungsbüro:
Katherina Damisch, Naturmuseum Südtirol
E-Mail: katherina.damisch@naturmuseum.it
Tel +39 0471 413436

Tagungssprache: Deutsch oder Italienisch oder Englisch (ohne Simultanübersetzung)

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)
Eintritt frei


Bozner Talkessel

12. September, 14:30 - 16.30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Schimmel

18. September, 18 Uhr

Vortrag in italienischer Sprache: Schimmel und Lebensmittel – Freunde oder Feinde?

Was sind Pilze eigentlich? Und welchen Stellenwert haben sie unter den Nahrungsmitteln? Sind sie wertvoll und gut oder aber schädlich? Wie viele Schimmel- und Hefearten gibt es im Nahrungsmittelbereich? Welche Bedingungen fördern ihren Wachstum? Wie verhindern wir die Verbreitung dieser Mikroorganismen?

Der Vortrag bildet die Gelegenheit, die interessante Welt der Pilze näher kennenzulernen und zu verstehen, wann sie eine positive Rolle spielen oder ein  Problem darstellen.

Elisa Poznanski ist Biologin und leitet die Sektion für Lebensmittel-Mikrobiologie am biologischen Labor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz in Leifers.

Info: Tel 0471 412964

In italienischer Sprache.

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

Eintritt frei.

 

Pilze

19. September, 14 - 15:30 Uhr

Pilze können fast alles: Workshop für Kinder zwischen 8 bis 11 Jahren (in deutscher Sprache)

Pilze sind eine eigene Welt. In unserem Labor finden wir heraus, woraus Pilze bestehen. Dann gehen wir den Pilzfäden nach – unterirdisch – das Leben der Pilze sehen wir nur so. Was wir sammeln und essen, ist der oberirdische Fruchtkörper. Wir lernen die gröβten Pilze kennen, die es gibt, die gefräβigsten, die giftigsten…und machen unser eigenes Pilzbuch dazu.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung notwendig! Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

6,50 € pro Kopf

 

19. September, 16 - 17:30 Uhr

Pilze können fast alles: Workshop für Kinder zwischen 8 bis 11 Jahren (in italienischer Sprache)

Pilze sind eine eigene Welt. In unserem Labor finden wir heraus, woraus Pilze bestehen. Dann gehen wir den Pilzfäden nach – unterirdisch – das Leben der Pilze sehen wir nur so. Was wir sammeln und essen, ist der oberirdische Fruchtkörper. Wir lernen die gröβten Pilze kennen, die es gibt, die gefräβigsten, die giftigsten…und machen unser eigenes Pilzbuch dazu.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung notwendig! Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

6,50 € pro Kopf

 

26. September, 14.30 – 16.30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Urban nature

2. - 4. Oktober

Urban Nature


Ein Hoch auf die Stadt-Natur in Zusammenarbeit mit WWF Trentino Südtirol: WWF Italien erinnert an die Bedeutung der wilden Natur innerhalb der Städte

Von Freitag bis Sonntag bieten das Naturmuseum Südtirol, Eurac Research und das Landesamt für Natur einen Bio-Blitz mit der App iNaturalist an zum Thema Stadt-Natur. Interessierte fotografieren wildlebende Pflanzen, Tiere und Pilze innerhalb des Stadtbereichs und schicken die Fotos zur Erhebung und Auswertung an die Plattform iNaturalist. Parallel dazu finden naturkundliche Führungen in Bozen statt.

Naturkundliche Führung in  deutscher Sprache am 4. Oktober um 10:30 Uhr: Anmeldung ab dem 17. September unter der Teleonnummer 0471 41 29 64 (Di – So, 10 – 18 Uhr). Maximal 14 Personen (Kinder ab acht Jahren)

Weitere Informationen unter www.natura.museum/de/ausstellungen-aktuelles/magazine/

Eintritt frei

 

Synthetic life

6. Oktober, 18 Uhr

Synthetic life: die Grenze zwischen lebend und „nicht lebend“

Der Ursprung des Lebens bleibt immer noch das größte Geheimnis der Biologie. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen eine Antwort auf diese Frage, unter ihnen ist Martin Hanczyc einer der erfolgreichsten. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit entwickelte er neue synthetische chemische Systeme, die auf den Eigenschaften lebender Systeme basieren. Diese synthetischen Systeme oder ′′ Protozellen ′′ sind primitive lebende Zellmodelle und chemische Beispiele für künstliches Leben.

Martin Hanczyc ist Professor für chemische und biologische Technik an der Universität New Mexico (USA) und leitet das Labor für künstliche Biologie der Universität Trient.

Info: Tel. 0471 412964

In englischer Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

Eintritt frei


10. Oktober, 14:30 – 16:30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di– So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Vogel

14. Oktober, 18 Uhr

Ornithologische Forschung im Naturwissenschaftlichen Museum: Ein Kolloquium der Plattform Biodiversität Südtirol (in italiensicher Sprache)

Thema der Veranstaltung sind die Ergebnisse der jüngsten Studien zur Ökologie und zum Zustand der nistenden Vögel in Südtirol. Besonderes Augenmerk richtet der Referent dabei auf die Antworten, die diese Studien in Hinblick auf den Schutz des Lebensraums und die Überwachungsmethoden geben.

Francesco Ceresa beschäftigt sich mit Ökologie, Verhalten und Erhalt der Vogelwelt. Er hat seinen Abschluss in Naturwissenschaften an der Universität Pavia gemacht und seinen Doktor in Valencia (Spanien) absolviert. Er arbeitet mit dem Naturmuseum Südtirol und verschiedenen Forschungsgruppen in Italien und im Ausland zusammen.

Ort der Veranstaltung: Eurac Research, Drusus-Allee 1, Bozen

Eintritt frei.

Kalifornien

16. Oktober, 18 Uhr

Die Pflanzenwelt Nordkaliforniens

Kalifornien ist das florenreichste Land der USA mit einer ganz eigenständigen Flora. Die Flora im Norden des Landes unterscheidet sich dabei ziemlich stark von jener im Süden. Der Vortrag spannt einen Bogen zwischen den markantesten Lebensräumen dieses Gebietes, von der Pazifikküste über die Redwood-Wälder bis hin zu den kaum erschlossenen Wilderness-Gebieten der Klamath Mountains.

Thomas Wilhalm ist Konservator für Botanik am Naturmuseum Südtirol.

Info: Thomas Wilhalm Tel. 0471 413431

Im Rahmen des Treffens des Arbeitskreises zur Flora von Südtirol, Gäste sind aber willkommen.

In deutscher Sprache.

Eintritt frei

 

24. Oktober, 14:30 – 16:30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di– So 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

Für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

6,50 € Erwachsene

 

Monte Baldo

27. Oktober, 18 Uhr

Die Natur am Monte Baldo und am Gardasee (in italienischer Sprache)

Einzigartig und bewundernswert ist die Natur am Monte Baldo und am Gardasee, hier findet man seltene Orchideen, eine vielseitige Vogelwelt, Fische, Säugetiere und Schmetterlinge: Roberto Siniscalchi führt mit seinen Fotografien durch diese Welt. In Zusammenarbeit mit der Bozner WWF-Sektion.

Roberto Siniscalchi ist ein Naturfotograf und Gründer der Naturfotografen-Vereinigung Strix. Auf seine Rechnung gehen verschiedene Publikationen und mehrere Auszeichnungen. Am liebsten fotografiert er Kleines und Verstecktes.

Info: Tel. 0471 412964
In italienischer Sprache
Eintritt frei

 

Halloween

31. Oktober, 16 - 18 Uhr

Halloween im Museum

Workshop für Kinder im Grundschulalter

Willst du deiner Angst die Stirn bieten? Oder gehören Spinnen, Schlangen und Fledermäuse zu deinen Lieblingstieren?

Ein Halloween der besonderen Art: Aufregendes, wenig Bekanntes und Haarsträubendes aus dem Tierreich erwarten dich im Naturmuseum!

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung notwendig, Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € pro Kopf

 

Mord im Museum

31. Oktober, 20 Uhr

Ein Mord im Museum!

Ein mysteriöser Mord hat sich im Museum ereignet. Ihre detektivischen Fähigkeiten sind gefragt, um den Mordfall zu klären.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

In Deutsch und Italienisch

Preis: Museumseintritt

 

Moos

5. November, 17 - 19 Uhr

Workshop “Die Welt unter dem Mikroskop: Moose

Ein Abend Aug‘ in Auge mit den Moosen: Wir üben uns in der Verwendung des Mikroskops und nähern uns auf diese Art und Weise der geheimnisvollen Welt der Moose, einer Pflanzengruppe, die wenig beachtet, aber weit verbreitet ist. 
Wir erforschen die Formenvielfalt der Moose und erfahren einiges über deren Lebensweise und Lebensräume.

Petra Mair, Botanikerin und Kuratorin für Bryologie am Naturmuseum Südtirol.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich: Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr
In deutscher Sprache
Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)
6,50 € Erwachsene

Flusskrebs Foto Massimo Morpurgo

10. November, 18 Uhr

Bedrohte, aquatische Biodiversität – Flusskrebse in Südtirol

Der heimische Dohlenkrebs zählt zu den besonders gefährdeten Tierarten. Dieser Vortrag stellt daher nicht nur die Lebensweise dieser verborgen lebenden Art vor, sondern beschreibt zudem die Gefährdungsursachen sowie entsprechende Gegenmaßnahmen. Zudem kommen in Südtirol auch exotische Flusskrebse vor, die ihrerseits eine Gefährdung für die heimische, aquatische Lebenswelt darstellen.
Andreas Meraner ist Biologe und als Technischer Inspektor in der Abteilung Forstwirtschaft, Amt für Jagd und Fischerei der Autonomen Provinz Bozen beschäftigt.
Weitere Informationen: Tel. 0471/412964
In deutscher Sprache
Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)
Eintritt frei


Gämse (C) P. Semenzato

11. November, 18 Uhr

Die ökologische Nische 2.0: Bewegungen und Einschränkungen der Tiere im Anthropozän (in italienischer Sprache)

Colloquium - Platform Biodiversity South Tyrol

Die Tiere verteilen sich nicht durch Zufall im Raum, sondern um Ressourcen zu erwerben und Interaktionen mit anderen Individuen oder Arten in die Wege zu leiten. Dies schafft eigene “ökologische Nischen”, beziehungsweise die Gesamtheit von chemisch-physischen Bedingungen, die das Überleben in einem ökosystemorientierten Kontext ermöglicht.
Im Zeitalter des Anthropozäns hat sich der Mensch auch in dieser Hinsicht gegen alle anderen Lebewesen durchgesetzt. Wie reagieren darauf die anderen Tierarten? Wie passen sie sich an und welches sind die unüberwindbaren Hindernisse, die wir ihnen schaffen? Die Forschung über die Säugetiere in den Alpen fügt sich dabei in einen ökosystemorientierten und globalen Kontext.
Francesca Cagnacci hat einen PhD in Evolutionsbiologie an der Universität von Siena und ist Verhaltens- und Konservierungsökologin. Sie studiert die Bewegungen von Tieren und wie sich der globale Wandel darauf auswirkt und leitet die Forschungsgruppe zur Bewegungsökologie und -konservierung an der Edmund Mach-Stiftung. Im Rahmen ihrer Studien hat sie Spitzentechnologien und analytische Methoden pioniermäßig angewandt.
Ort der Veranstaltung: Eurac Research, Drusus-Allee 1, Bozen
In italienischer Sprache
Eintritt frei

Dinosuarier

17. November, 18 Uhr

Vom Drachen zum Pfau: die gefiederten Dinosaurier und der Ursprung der Vögel

Seit fast 200 Jahren befinden sich Dinosaurierfossilien im Mittelpunkt des Interesses und der Leidenschaft von Forschenden und der Öffentlichkeit. Im Laufe von zwei Jahrhunderten hat sich ihre Wahrnehmung parallel zu den erfolgten Entdeckungen aber auch in Folge von kulturellen und ikonografischen Revolutionen weiterentwickelt. Die jüngste große Revolution ist im Moment im Gange: Die Dinosaurier waren gefiedert und leben heute noch.
Andrea Cau, Naturalist und Forscher, untersucht seit über 15 Jahren Dinosaurier und fossile Reptilien aus Italien, Nordafrika, China und der Mongolei.
Weitere Informationen: Tel 0471 412964
In italienischer Sprache
Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)


Drachenauge

21. November, 14:30 - 16 Uhr

Drachensachen

Workshop für Kinder zwischen 5 und 7 Jahren

Im Rahmen der Sonderausstellung „Dragons“

Wir starten mit zwei Drachen, einem feurigen und einem blauen. Im Naturmuseum haben die beiden gar nicht Platz, so groβ sind sie. So packen wir sie in Drachen-Geschichten. Und ihr denkt euch einen dritten. Setzt er sich auf ein langes Roll-up-Papier, so halten wir ihn schnell fest. Und ihr nehmt euren Drachen mit Höhle und Drachenwald nach Hause.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung notwendig, Tel: 0471 41 29 64, Di – So,  10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € pro Kopf

Das Volkskundemuseum zeigt die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in vorindustrieller Zeit vom Landadeligen über die selbstversorgenden Bauernfamilien bis zu den im Tagelohn Arbeitenden. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz „Mair am Hof“ aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen. Auf dem rund drei Hektar großen Freigelände sind hingegen alte, originale Bauernhäuser, Handwerksstätten, Bauerngärten und Haustiere zu sehen.


www.volkskundemuseum.it

Öffnungszeiten


von 3. Juni bis Ende Oktober, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass um 16 Uhr) sowie feiertags und sonntags von 14 bis 18 Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr)


ACHTUNG: Kurzführungen im Freien für kleine Gruppen (max. 10 Personen) sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei die geltenden Sicherheits- und Schutzmaßnahmen einhalten, so zum Beispiel einen Mund- und Nasenschutz tragen; es ist eine Vormerkung notwendig. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 23. Juni 2020)

Über dem Kirchdorf Mareit erhebt sich Schloss Wolfsthurn. Dort hat seit 1996 das Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum seinen Sitz. Neben der kulturhistorischen Ausstellung zu Jagd und Fischerei führt der Rundgang auch durch die im Originalzustand erhaltenen Prunkräume der barocken Schlossanlage und vermittelt Eindrücke vom adeligen Leben im 18. und 19. Jahrhundert. Im Untergeschoss gehen die kleinen Besucher/-innen auf Tuchfühlung mit der heimischen Tierwelt. Der rund einen Kilometer lange Themenweg „Wald und Wasser“ führt vom Dorf zum Schloss.

www.wolfsthurn.it

Öffnungszeiten

von 3. Juni bis 15. November, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags und feiertags von 13 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr)
am 1. November geschlossen

ACHTUNG: Zur Vorbeugung gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus sind alle Veranstaltungen für das laufende Jahr abgesagt.
Das Vermittlungsangebot beschränkt sich bis auf Weiteres auf Kurzführungen im Freien für Kleingruppen (max. 10 Personen) unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Schutz). Es ist eine Vormerkung notwendig. Wir bitten um Verständnis. (Stand 24. Juni 2020)


Schloss Wolfsthurn - Landesmuseum für Jagd und Fischerei

Das Südtiroler Weinmuseum hat seinen Sitz im Zentrum von Kaltern, im ehemaligen Zehentkeller der Herrschaft Kaltern- Laimburg. Das Museum gibt Einblick in die Kulturgeschichte des Südtiroler Weinbaus: von historischen Geräten, die durch das Arbeitsjahr am Weinhof führen, bis zu religiösen Darstellungen, die auf die vielen Schnittpunkte zwischen Wein und Religion hinweisen. Im museumseigenen kleinen Weingarten werden über dreißig verschiedene Rebsorten kultiviert und können im Herbst auch verkostet werden.

www.weinmuseum.it

Öffnungszeiten

von 3. Juni bis 11. November, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr

am 15. August und 1. November geschlossen

ACHTUNG: Zur Vorbeugung gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus sind alle Veranstaltungen vorerst bis einschließlich 31. Juli abgesagt.
Das Vermittlungsangebot beschränkt sich bis auf Weiteres auf kostenlose Einführungen im Weingarten für Kleingruppen (min. 4 Personen, max. 10 Personen) unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Schutz). Es ist eine Vormerkung notwendig. Wir bitten um Verständnis. (Stand 24. Juni 2020)

 

Verkostung im Weinmuseum

jeden Donnerstag bis 5. November, von 10 bis 11.30 Uhr

Führung durch das Weinmuseum mit einem Glas Kalterersee Wein

Begeben Sie sich auf die Spuren der jahrtausendealten Südtiroler Weinbaugeschichte und erfahren Sie mehr über den Reichtum der lokalen Weintradition. Am Ende der Führung wird im stimmungsvollen tiefen Keller ein Glas Kalterersee Wein verkostet.
Kosten: 5 Euro (inklusive Eintritt) oder mit Winepass

 

 

Fassbinder © Südtiroler Weinmuseum

August, mittwochs von 10 bis 11.30 Uhr

Fassbinderwerkstatt

Wir entdecken die Werkzeuge der Fassbinder, lernen, wie ein Fass entsteht, machen weitere Gegenstände ausfindig, die der Fassbinder herstellte, und basteln einen Schlüsselanhänger mit Zunftwappen. Für Kinder ab 6 Jahren.
Kosten: 5 Euro (Anmeldung erforderlich)

 

 

Töpferwerkstatt Foto Oskar Verant © Südtiroler Weinmuseum

August, freitags von 10 bis 11.30 Uhr

Töpferwerkstatt

Wir schauen uns Gefäße aus verschiedenen Materialien genauer an, ganz speziell die aus Keramik und formen auch selbst Gegenstände aus Ton. Die selbst angefertigten Arbeiten werden sofort mit nach Hause genommen. Für Kinder ab 6 Jahren.
Kosten: 5 Euro (Anmeldung erforderlich)

 


3. September, 10 Uhr

“Il Saltner”: Themenführung in italienischer Sprache

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts bewachte der Saltner als Flurhüter die reifen Trauben in den Weinbergen und andere Feldfrüchte. Seine Tätigkeit war mit genau festgelegten Rechten und Pflichten, mit Bräuchen und Gepflogenheiten verbunden. Das Südtiroler Weinmuseum beschäftigt sich aktuell im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dieser interessanten Figur.
In einer einstündigen Führung gibt eine der Projektmitarbeiterinnen Einblick in die „Welt des Saltners“. Im Rahmen der Kalterer Weintage.
6 Euro (Eintritt eingeschlossen)

 

Rebe © Südtiroler Weinmuseum

3. September, von 16 bis 18 Uhr

Verkostung von Weinen aus alten Südtiroler Rebsorten

Es werden im Weingarten des Museums kleine Raritäten ausgeschenkt: Weine aus historischen Südtiroler Rebsorten, die nur mehr von wenigen Winzern gekeltert werden. Im Rahmen der Kalterer Weintage.
13 Euro (Eintritt eingeschlossen)

 


4. September, 10 Uhr

Der Saltner: Themenführung in deutscher Sprache

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts bewachte der Saltner als Flurhüter die reifen Trauben in den Weinbergen und andere Feldfrüchte. Seine Tätigkeit war mit genau festgelegten Rechten und Pflichten, mit Bräuchen und Gepflogenheiten verbunden. Das Südtiroler Weinmuseum beschäftigt sich aktuell im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dieser interessanten Figur.
In einer einstündigen Führung gibt eine der Projektmitarbeiterinnen Einblick in die „Welt des Saltners“. Im Rahmen der Kalterer Weintage.
6 Euro (Eintritt eingeschlossen)

 

 

Verkostung alter Rebsorten Foto Südtiroler Weinmuseum

4. September, 15 Uhr in deutscher Sprache, 16.30 in italienischer Sprache

Alte Südtiroler Rebsorten. Themenführung durch den Weingarten

Im Weingarten des Museums wachsen alte Südtiroler Rebsorten. Die Leiterin der Sektion Weinbau am Versuchszentrum Laimburg, Barbara Raifer führt durch den Weingarten des Museums.
6 Euro (Eintritt eingeschlossen), im Rahmen der Kalterer Weintage.

 

 

5. September, von 16 bis 18 Uhr

Verkostung von Weinen aus alten Südtiroler Rebsorten

Es werden im Weingarten des Museums kleine Raritäten ausgeschenkt: Weine aus historischen Südtiroler Rebsorten, die nur mehr von wenigen Winzern gekeltert werden.
13 Euro (Eintritt eingeschlossen), im Rahmen der Kalterer Weintage.

 

Ende Oktober

Kaltern Pop

 

Kastanienbraten im Südtiroler Weinmuseum

8. November, von 10 bis 14 Uhr

Kastanien braten im Weingarten

Zum Abschluss der Museumssaison lädt das Südtiroler Weinmuseum zum Kastanien braten im Weingarten ein.
Eintritt frei


11. November

Saisonende

Mit ihrem gigantischen Erscheinungsbild und Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen zählt die Franzensfeste zu den interessantesten Festungen im Alpenraum und gilt als Meisterwerk österreichischer Festungsarchitektur. Sie wurde in den Jahren von 1833 bis 1838 erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte. 2008 ist sie für ein breites Publikum geöffnet worden und dient seitdem als Austragungsort für internationale und regionale Kunst- und Architekturausstellungen sowie für unterschiedliche Veranstaltungen.
Die Dauerausstellung „Kathedrale in der Wüste“ gibt Einblick in die Baugeschichte der Festung und deren Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung. 
Zum Areal der Franzensfeste gehört auch der Bunker Nr. 3., der sich in einem nahegelegenen Waldstück östlich der Festung unter einer dicken Vegetationsschicht versteckt und auf Anmeldung besichtigt werden kann.

www.franzensfeste.info

 

Öffnungszeiten

von 25. Februar bis einschließlich April und im November und Dezember täglich außer montags von 10 bis 16 Uhr, von Mai bis einschließlich Oktober täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr

ACHTUNG: Ab 16. Juni finden in der Festung Franzensfeste von Dienstag bis Sonntag um 11 und 15 Uhr wieder Führungen mit bis zu 10 Personen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der geltenden Schutzmaßnahmen ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz jedoch verpflichtend. Gruppen (bis zu 10 Personen) können die Festung auch außerhalb dieser Uhrzeiten mit einer Führung besichtigen. Hierfür ist eine schriftliche Anmeldung per Mail an info@franzensfeste.info notwendig.

Beim individuellen Besuch der Festung wird das Tragen der Maske nur mehr empfohlen. (Stand: 10. Juni 2020)

 

Kunst im Advent 2019 in der Festung Franzensfeste

vom ersten Adventwochenende bis Ende Dezember

Kunst im Advent

Künstlerinnen und Künstler gestalten mit kritischem Blick auf Advent und Weihnachten die Innenhöfe der Festung.

 

 

Ende Dezember

Saisonende

Das Museum Ladin verteilt sich auf den Hauptsitz Museum Ladin Ciastel de Tor in Sankt Martin in Thurn und auf die Zweistelle Museum Ladin Ursus ladinicus in Sankt Kassian.

Museum Ladin Ciastel de Tor © Museum Ladin

Museum Ladin Ciastel de Tor

Das ladinische Landesmuseum ist seit 2001 auf Schloss Thurn untergebracht, dem einstigen Mittelpunkt des Gerichts „Thurn an der Gader“ (13. Jahrhundert). Hier wird die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner vermittelt, deren gemeinsame Identität zwei wesentliche Elemente bestimmen: ihre Sprache, zurückgehend auf das Volkslatein und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Das Museum bietet einen unterhaltsamen Einstieg in Geologie, Archäologie, Geschichte, Sprache, Tourismus und Kunsthandwerk der fünf ladinischen Täler.

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

 

Öffnungszeiten

von 19. Mai bis 31. Oktober, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr,
im Juli und August, montags bis samstags von 10 bis 18 und sonntags 14 bis 18 Uhr und
von 26. Dezember bis 6. Jänner, täglich von 15 bis 19 Uhr.

Museum Ladin Ursus ladinicus

Museum Ladin Ursus ladinicus

Das Museum ist dem prähistorischen Höhlenbären und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Auf drei Stockwerken erklärt es die Geschichte und den Lebensraum der vor rund 40.000 Jahren lebenden Höhlenbären. Kernstück sind die originalen Knochen, Zähne und Schädel der im Jahr 1984 entdeckten Höhlenbärenart „Ursus ladinicus“. Videoinstallationen, ein vollständiges Skelett, die detailgetreue Nachbildung des schlafenden Ursus ladinicus und des Braunbären M12 (Mico) bereichern den Rundgang.

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

www.museumladin.it


Öffnungszeiten

von 5. Juni bis 31. Oktober, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr,
im Juli und August, montags bis samstags von 10 bis 18 und sonntags 14 bis 18 Uhr und
von 26. Dezember bis 6. Jänner, täglich von 15 bis 19 Uhr.

 

ab 1. Juli, mittwochs und freitags, von 15 bis 16 Uhr

Führungen im Museum Ladin Ciastel de Tor


Im Preis des Museumseintritt inbegriffen. Anmeldung erforderlich. Maximal zehn Teilnehmende.



ab 7 Juli, dientags und donnerstags, von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr und von 11.30 Uhr bis 12.15

Führungen im Museum Ladin Ursus ladinicus


Die Führungen am Dienstag richten sich an Erwachsene, die am Donnerstag an Familien mit Kindern.
Die Teilnahme ist kostenlos, bzw ist im Preis des Museumseintritts inbegriffen.
Anmeldung erforderlich. Maximal zehn Teilnehmende.

 

Mühlental Foto Museum Ladin

mittwochs im Juli und August von 9.30 bis 12 Uhr

Führungen durch’s Mühlental

Das Mühlental mit seinen acht restaurierten und zum Teil heute noch benutzten Mühlen ist eine besondere Attraktion in Campill/St. Martin in Thurn und liegt abseits der lebhaften Tourismusorte des Gadertals.
Treffpunkt ist am Kirchplatz von Campill. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldung erforderlich.

 

 

Conturineshöhle

von 9. Juli bis 17. September, jeden zweiten Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr

Bärenspuren - Geführte Wanderung zur Conturineshöhle…

… im Fanesgebiet (2.800 m), in der 1987 unzählige Knochen des Höhlenbären, Ursus ladinicus gefunden wurden. Treffpunkt um 8.30 Uhr bei der Capanna Alpina in St. Kassian (1.726 m). Die Wanderung dauert ungefähr sieben Stunden und wird auch wegen des zu bewältigenden Höhenunterschieds als schwierig eingestuft. Die Teilnahme kostet 7 Euro. Anmeldung bei einem der Tourismusvereine des Gadertals. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Natur der Autonomen Provinz Bozen.

 

 

Geologische Exkursion zum Peitlerkofel

Jeden Freitag im Juli und August, von 10 bis 12 Uhr

Würzjoch: Zwischen Blumen und Fossilen

Eine geführte Wanderung auf dem geologischen Pfad am Fuße des Peitlerkofels im Naturpark Puez-Geisler (UNESCO Weltnaturerbe), um die Entstehung der Dolomiten und die Bergökosysteme genauer kennenzulernen.

Treffpunkt am Parkplatz am Würzjoch. Die Teilnahme kostet 5 Euro. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Natur der Autonomen Provinz Bozen. Anmeldung erforderlich.

 


von November bis 25. Dezember

…ist das Museum geschlossen.

Museum Eccel Kreuzer Foto Erich Dapunt

Die Sammlung

Von Ala bis Kufstein - 1900 bis heute

Die Grundlage dieses Museums bildet die bedeutende Kunstsammlung der Familie Eccel Kreuzer. Sie setzt sich zusammen aus ca. 1500 modernen und zeitgenössischen Kunstwerken von über 300 Künstlerinnen und Künstlern der Euregio (Südtirol, Tirol, Trentino).
Josef Kreuzer gehörte zu jenen Sammlern, die ihre Leidenschaft auch als gesellschaftlichen Auftrag sehen. Begonnen hat er seine Sammlung zusammen mit seiner Frau Eva-Maria Eccel, die die Liebe zur Kunst ein Leben lang begleitet. Bereits ihr Vater war ein Kunstmäzen und hat im Laubenhaus eine kleine Galerie eingerichtet. Eva-Maria Eccel hat Kunstgeschichte studiert, und mit ihrem Buch “Aufbruch“ ein Standardwerk über die Tiroler Moderne geschaffen. Josef Kreuzer war davon überzeugt, dass seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss, da sie in der Museumslandschaft Südtirols ein wichtiges Bindeglied darstellt. Leider konnte er selbst sein Vorhaben nicht mehr umsetzen und vermachte seine Sammlung, sowie das Laubenhaus, in dem sie untergebracht ist, 2017 der Autonomen Provinz Bozen. Geführt wird das Museum vom Betrieb Landesmuseen.

Kunstraum Eccel Kreuzer

Kunstraum Eccel Kreuzer

Im Erdgeschoss der Silbergasse wurde der Kunstraum Eccel Kreuzer eingerichtet, in dem mehrmals jährlich Sonderausstellungen gezeigt werden, die stets einen Bezug zu den Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung aufweisen. Die erste Ausstellung, die im Herbst 2019 stattfand, war den Fotographien von Karl Plattner gewidmet und zeigten eine eher unbekannte Facette des Künstlers. Für dieses Jahr ist eine Ausstellung geplant, in der die Künstlerinnen der Sammlung ins Rampenlicht gestellt werden.

Fassade des Museum Eccel Kreuzer Foto Erich Dapunt

Das Haus

Das Laubenhaus wurde im frühen 13. Jahrhundert als Besitz des Händlers Adalbert Pigler das erste Mal schriftlich erwähnt. Es handelt sich um ein typisches Patrizierhaus unter den Bozner Lauben, das durch den beschränkten Raum seine schmale lang gestreckte Form erhielt. Es ist nur drei Fenster breit, erstreckt sich aber dafür von den Lauben bis in die Silbergasse. Die unmittelbare Nähe zum Merkantilgebäude machte es zu einem Haus in begehrter Lage. Es hat eine charakteristische, funktionelle Innengliederung mit drei Lichthöfen, verschiedenen Erschließungsgängen und unregelmäßigen Geschossgliederungen mit Niveauunterschieden zwischen der Laubenseite und der Silbergassenseite. Die Fassade der Silbergasse besitzt eine Außentreppe, dessen Maßwerkbrüstung möglicherweise eine Spolie der Kirche des Hl. Andreas am Kornplatz ist. Nach mehreren Wechseln der Besitzer erwirbt Maria Eccel geb. Schaller 1933 das Haus. 1950 kauft Friedrich Eccel das Haus und richtet darin ein Einrichtungsgeschäft ein. In der Folge wird das Gebäude umfassend restauriert. 1984/5 erfolgen weitere Renovierungsarbeiten nach Plänen des bekannten Südtiroler Architekten Othmar Barth. Eva-Maria, die Tochter von Friedrich Eccel, übernimmt zusammen mit ihrem Mann Josef Kreuzer das Einrichtungsgeschäft Fr. Eccel bis es 2005 geschlossen wurde.

Ihr Museumsbesuch

Die Sammlung und die Räume des historischen Laubenhauses können in kleinen geführten Gruppen besichtigt werden. Reservierungen bitte per E-Mail eccelkreuzer@landesmuseen.it oder telefonisch unter 0471/301621 (Bürozeiten MO bis FR 9-12 und 15-17 Uhr)
Adresse: Museum Eccel KreuzerSilbergasse 1039100 Bozen