Programm 2020

Programm 2020
Schloss Tirol bietet einen virtuellen Rundgang durch den Bergfried zum Thema der Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert . Foto H. Hermes

Nach der Corona-bedingten Schließung im Frühjahr sind die Südtiroler Landesmuseen seit Ende Mai/Anfang Juni alle wieder offen. Alle Infos finden Sie auf den Unterseiten der jeweiligen Häuser im Aufklappmenü ganz unten auf dieser Seite.

Zusätzlich zum Programm, das die Landesmuseen heuer anbieten dürfen, gibt es folgende virtuelle Rundgänge:

Zum Beispiel das Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff: Das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus führt virtuell auf eine Zeitreise, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgebenden erzählt. Wer sich darauf einlässt, erfährt wie aus einem Land, durch das vor Jahrhunderten Handelsleute, Pilgernde und Kunstschaffende zu Fuß, mit der Postkutsche oder mit der Extrapost zogen, ein modernes Tourismusland wurde. Der Zugang erfolgt über die Webseite des Museums www.touriseum.it. Virtuell erschlossen werden kann zudem die Schlossgeschichte mit den historischen Räumen und die Ausstellung „Sie wünschen? Desidera?“.

Die Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert ist hingegen das Thema des virtuellen Rundgangs „360° – Turm der Erinnerungen“, den Schloss Tirol in seinem Bergfried anbietet. Ein spezielles Augenmerk ist dabei auf die Didaktik gelegt: Neun fiktive Biographien, die sich auf wahre geschichtliche Ereignisse beziehen, erzählen den Schicksalsgang der Geschichte anhand konkreter Lebensentwürfe; Details auf www.schlosstirol.it.

Auch das Museum Ladin bietet seit einigen Jahren virtuelle Touren durch seine beiden Strukturen: Das Museum Ladin Ciastel de Tor präsentiert dabei die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner, deren Sprache und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Der virtuelle Rundgang durch das Museum Ladin Ursus ladinicus hingegen ist dem prähistorischen Höhlenbären, dessen Lebensraum vor rund 40.000 Jahren und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Informationen zum Museum Ladin gibt auch die App des Museums: Sie richtet sich an Familien und Jugendliche und vermittelt die Inhalte des Museums auf spielerische Weise, Infos auf www.museumladin.it. Ebenfalls auf der Webseite des Museums sind zudem virtuelle Touren zu finden, die sich speziell an Schulklassen richten.

Digital können Interessierte auch das Südtiroler Archäologiemuseum besuchen und zwar über eine Audioguide-App für Erwachsene und eine, die sich speziell an Kinder richtet. Die Audioguide-App für Erwachsene (Android und iOS) kostet 1,99 Euro, die Kinder-App (Android und iOS) ist kostenlos. Beide Hörgeschichten führen auf eine spannende Reise in Ötzis Zeit.

Einen virtuellen Rundgang bietet auch das Landesmuseum Bergbau an: Schülerinnen und Schüler, Familien und alle Interessierte können mit der neuen App "Hearonymus" ins Bergwerk Prettau eintauchen und dort mit 14 Hörstationen, Bildern, Erzählungen und einem Kurzfilm einen der wohl härtesten Jobs der Welt miterleben. Der Rundgang kann über die Audioguide-App „Hearonymus“ kostenlos und mit wenigen Klicks auf jedes Smartphone geladen werden, die App ist in Deutsch, Italienisch, Englisch und Holländisch abrufbar. Der Zugang erfolgt über die Webseite des Museums.

Zudem hat das Naturmuseum Südtirol in der Coronazeit mehrere ins Internet übertragene Veranstaltungen organisiert und zwar:

  • eine virtuelle Führung durch die Ausstellung „Mondwärts“ mit dem Astrophysiker und Museumsdirektor David Gruber,
  • eine virtuelle Führung zum Korallenriffaquarium des Museums mit dem Biologen und Museumsmitarbeiter Massimo Morpurgo (in italienischer Sprache),
  • eine virtuelle Führung zum großen, seit 2012 im Naturmuseum beherbergten Ameisenhaufen mit Museumsvermittlerin Margit Schweigkofler,
  • den virtuellen Vortrag “Was ist dran am Mondkalender” über den realen Einfluss des Mondes auf die Erde und was dabei wissenschaftlich haltbar ist mit dem Astrophysiker und Direktor des Naturmuseum Südtirol David Gruber,
  • den virtuellen Vortrag zum Thema Frösche und Kröten, deren Biologie und Gewohnheiten, ihr Liebesleben und ihren Lebensraum mit der Museumsvermittlerin Margit Schweigkofler,
  • den ins Internet übertragenen Vortrag mit dem Wildbiologen Davide Righetti über die Wölfe, die seit zehn Jahren wieder in Südtirols Wäldern leben (in italienischer Sprache) sowie
  • den virtuellen Vortrag über Max Valier, den in Bozen geborenen Astronom und Schriftsteller, der als bedeutender Wegbereiter der Raketentechnik und gleichzeitig als ihr erstes Todesopfer gilt.



Auf drei Etagen sind im Südtiroler Archäologiemuseum die Originalfunde und die Geschichte des Mannes aus dem Eis – auch Ötzi genannt – zu besichtigen: vom Medienhype bei der Entdeckung über die Forschung rund um die 5.000 Jahre alte, außerordentlich gut erhaltene Eismumie und ihre Beifunde, sowie allerlei Kurioses, spannende Interviews und interaktive Erlebnispunkte. Höhepunkt der Ausstellung ist die lebensechte Rekonstruktion des Mannes aus dem Eis. Das oberste Stockwerk des Museums beherbergt wechselnde Sonderausstellungen zu archäologischen Themen.

www.iceman.it

Öffnungszeiten

ganzjährig täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr),
im Juli, August und Dezember auch montags,
am 24. und 31. Dezember bis 15 Uhr (letzter Einlass 14.30 Uhr),
am 1. Jänner, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen.

 

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

 

Führungen für Erwachsene

Gerne können Sie eine 50-minütige Führung durch die Dauerausstellung "Mann aus dem Eis" oder die laufende Sonderausstellung buchen.
Derzeit können leider nur bis zu zehn Personen daran teilnehmen. Während der Führung ist das ständige Tragen einer Maske verpflichtend.

Auch wenn sie keine Führung wünschen, sollten Sie sich als Gruppe anmelden, dann können wir Ihnen den Eintritt zum reservierten Zeitpunkt, ohne Wartezeit, garantieren. Für angemeldete Gruppen besteht die Möglichkeit, bereits um 9 Uhr, also außerhalb der regulären Öffnungszeit, das Museum zu besuchen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, damit Ihr Wunschtermin noch frei ist.

Achtung! Unser Reservierungsbüro beantwortet alle Anfragen und bestätigt alle Reservierungen schriftlich. Sollten Sie innerhalb von drei Tagen keine Rückmeldung erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

Bei Absage ist eine schriftliche Mitteilung zwingend notwendig. Bitte senden Sie diese an info@iceman.it.


Familienführung im Südtiroler Archäologiemuseum © Südtiroler Archäologiemuseum


samstags, von 14 bis 14.50 Uhr, sonntags von 11 bis 11.50 Uhr in deutscher Sprache
samstags und sonntags von 15.30 bis 16.20 Uhr in italienischer Sprache

Familienführungen am Wochenende: Ötzis Welt – ganz nah!

Bei den Familienführungen erfahren Eltern und Kinder von 6 bis 11 Jahren auf spannende und spielerische Weise mehr über das Leben des berühmten Mannes aus dem Eis. Die Kinder entdecken den Alltag in der Kupferzeit, Materialien und die Funktion von Ötzis Werkzeugen, Gerätschaften und Kleidern selbst.

Reservierung nicht nötig, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir Ihnen jedoch (vor allem in den Urlaubsmonaten) sich so früh wie möglich am Ticketschalter des Museums für die Familienführung anzumelden. Der Ticketschalter ist ab 10 Uhr geöffnet. Leider ist es nicht möglich, sich für die Familienführung am Wochenende vorab telefonisch anzumelden.

Teilnahmegebühr: 2,50 Euro pro Person (zusätzlich zum Eintrittspreis)

Achtung: Mundschutz notwendig!

Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Inmitten des Botanischen Gartens gelegen, ist es das erste Museum des Alpenraums, das sich der Geschichte des Tourismus in Tirol widmet. In lebendig inszenierten Räumen werden die Besucher/- innen auf eine spannende Zeitreise eingeladen, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgeber/-innen erzählt.

www.touriseum.it

Öffnungszeiten

von 29. Mai bis 15. Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr,
von 16. bis 31. Okt täglich von 9 bis 18 Uhr  
und von 1. bis 15. November täglich von 9 bis 17 Uhr.


ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

 

Meran zu Kafkas Zeiten

von 29. Mai bis 5. Oktober

Wanderausstellung "Du lieber Himmel, Milena, wenn Sie hier wären"

Im Rahmen des Themenjahrs Franz Kafka in Meran: 1920 kam der Schriftsteller für fast drei Monate zur Kur nach Meran. Hier entstanden die ersten seiner berühmten Briefe an Milena. Eine Ausstellung folgt seinen Spuren durch die Stadt.

Die Ausstellung ist ab 8. Oktober in der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Marie Curie im ehemaligen Hotel Emma in Meran und im November und Dezember im Alten Rathaus von Meran zu sehen.

 

Sissi-Statue mit Mundschutz

Von 4. Juli bis 28. August, freitags, samstags und sonntags, 10.15 Uhr (deutsch), 11.15 Uhr (italienisch)

Sissigeflüster: amüsante Führungen im Touriseum

 Sissi's Hofdame begleitet auf unterhaltsame Weise durch die historischen Räume von Schloss Trauttmansdorff, in denen einst Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Josef I. logiert haben.
Es herrscht Maskenpflicht und Kaiserin Elisabeth ist darüber sehr erfreut. So kann sie unerkannt und ungestört den Feriensitz im Schloss Trauttmansdorff genießen.
Lauschen Sie den Erzählungen ihrer engsten Hofdame und erfahren Sie allerlei Amüsantes und Pikantes über ihren Aufenthalt in Meran. Was hat sie in den Wochen, die sie in Meran verbrachte, erlebt? Wie war ihr Alltag, welcher ihr Lieblingsspazierweg?

Teilnehmerzahl: Maximal 10 Personen

 Dauer: 30 Minuten

Kosten: 3,00 € pro Person zuzüglich Eintritt

Anmeldung: Online oder direkt vor Ort


15. November

Saisonschluss

Das Landesmuseum Bergbau ist ein Abenteuermuseum. Die vier Standorte Schneeberg, Ridnaun, Prettau und Steinhaus umfassen stillgelegte Bergwerke und ausgedehnte Abbaureviere. Sie liegen dort, wo die Knappen einst in nicht enden wollender Anstrengung ihre Stollen ins Felsgestein trieben. Dort wo Bergwerksbesitzer ihren Reichtum horteten. Dort wo die Industrialisierung mit ihrem unstillbaren Hunger nach Rohstoffen einzigartige Industrieanlagen entstehen ließ. Mitten im Hochgebirge. Dort wo die Berge ihre größten Schätze hüten.

Landesmuseum Bergbau - Standort Schneeberg. Foto Armin Terzer

STANDORT SCHNEEBERG

Kampf Mensch vs. Berg
Knappendorf auf 2.355 m Meereshöhe - nur zu Fuß erreichbar

Am Schneeberg haben Knappen jahrhundertelang nach Erz geschürft. Zuerst mit Schlägel und Eisen, später mit schwerem Gerät. In der Knappensiedlung St. Martin lebten bisweilen bis zu 1000 Menschen völlig isoliert weit oberhalb der Waldgrenze. Die höchstgelegene Dauersiedlung Europas blieb bis in die 1960er Jahre bewohnt. Heute durchziehen unvorstellbare 150 km Stollen das Bergmassiv. Über Tage hat der intensive Bergbau das Landschaftsbild nachhaltig geprägt und neu geformt.

Der Standort Schneeberg mit dem Knappendorf St. Martin liegt auf 2.355 m Meereshöhe und ist nur zu Fuß erreichbar.

Geschichte

Höchstgelegene Dauersiedlung Europas

Der erste Hinweis auf eine Bergbautätigkeit am Schneeberg ist eine Randnotiz. Im Jahr 1237 hält ein Bozner Notar in einer Kaufurkunde beiläufig fest, dass einige Schwerter mit „gutem Silber vom Schneeberg“ bezahlt werden. Um 1500 erlebt der Tiroler Bergbau seinen Höhepunkt und am Schneeberg sollen in jener Zeit bereits an die 1000 Knappen in 70 Stollen nach silberhaltigem Bleiglanz geschürft haben. Das eigentliche Haupterz, die Zinkblende, kann allerdings erst ab dem 19. Jahrhundert ausgebracht und genutzt werden. Und so wächst das Knappendorf St. Martin ab 1870 zu einer beachtlichen Siedlung heran: mit Verwaltungs-, Wohn- und Betriebsgebäuden, einem Gasthaus, einer Kirche und sogar einem Krankenhaus samt Leichenkammer. Es gibt eine Volksschule, eine Musikkapelle, einen Theaterverein und eine Schützenkompanie. Jedoch herrschen in 2.355 m Höhe neun Monate im Jahr Winter und Kälte. Die Versorgung der Siedlung ist aufwendig und problematisch. Das Konfliktpotential innerhalb der von der Außenwelt abgeschiedenen Gemeinschaft ist groß. So entschließt sich die Betreiberfirma AMMI während der letzten Abbauphase im Jahr 1962 die Belegschaft mit ihren Familien von der Hochgebirgssiedlung am Schneeberg nach Maiern ins Ridnauntal zu übersiedeln und den Erzabbau von dort aus weiter zu betreiben. Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt im Juni 1967. In der Folge ist das einstige Knappendorf bis zur endgültigen Schließung des Bergwerks 1985 dem Verfall und der Plünderung preisgegeben.

Landesmuseum Bergbau - Standort Schneeberg. Foto Armin Terzer

Ausstellungen am Schneeberg

Das Bergbaurevier Schneeberg

In einem ehemaligen Werksgebäude, der „neuen Schmiede“ nahe der Schutzhütte ist ein Schauraum untergebracht. Die Dauerausstellung erzählt die Geschichte des Bergbaureviers am Schneeberg. Zu sehen sind Alltagsgegenstände der einstigen Dorfbewohner, Bilddokumente und Arbeitsgeräte der Knappen. Ein Modell des Bergbaureviers zeigt die einstige Bebauung des Geländes.
Die Dauerausstellung ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober täglich ganztägig geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Landesmuseum Bergbau - Standort Schneeberg

Das Knappendorf St. Martin

Hat man einmal das 2.355 m hoch gelegene Hochplateau am Schneeberg erreicht, steht man auch schon mitten in der ehemaligen Knappensiedlung St. Martin. Noch sind einige Wohn- und Werksgebäude der einst höchstgelegenen Dauersiedlung Europas erhalten. Schweres Gerät der letzten Abbauphase im 20. Jahrhundert verblieb nach der Schließung des Betriebes 1985 einfach vor Ort. Verschüttete Stollenmundlöcher und Abraumhalden durchziehen das Erzrevier, das über Lehrpfade erschlossen werden kann. Das Freigelände erzählt sich gewissermaßen selbst.

Landesmuseum Bergbau - Standort Schneeberg. Foto Armin Terzer

Führung Erlebnistour Erzrevier
dienstags und donnerstags, 9.15 Uhr

Ganztagestour mit Wanderbegleitung ab Parkplatz "Schneeberger Brücke" an der Timmelsjochstraße.
Start: 9.15 Uhr, Aufstieg über Seemoos zum Knappendorf St. Martin am Schneeberg, Besuch Schauraum. Mittagspause. Führung durch das Erzrevier und das Knappendorf. Rückkehr zum Parkplaltz "Schneeberger Brücke".
Anmeldung bis am Vortag um 16 Uhr erforderlich: schneeberg@landesmuseen.it, Tel +39 348 3100443 (Franz Kofler)

Landesmuseum Bergbau - Standort Schneeberg. Foto Armin Terzer

Wichtige Hinweise

Der Standort Schneeberg liegt auf 2.355m Meereshöhe und ist nur zu Fuß auf gut begehbaren Wegen in knapp zwei Stunden von der Timmelsjoch-Passstraße im Passeiertal oder in vier Stunden von Ridnaun/Maiern aus erreichbar. Schutzhütte Schneeberg: Tel.: +39 0473 932900, Rabenstein 42/43, I-39013 Moos in Passeier


Ausgangspunkt Passeiertal: Mit dem PKW von Meran auf der SS44 nach Moos in Passeier, von dort auf der SS44bis 9,3 km weiter Richtung Timmelsjoch bis zur Schneebergbrücke. Parkmöglichkeiten etwa 200 m vor der Brücke. Vom Ende der Schneebergbrücke dem Weg 31 folgend bis nach Seemoos und weiter über den Weg Nr. 29 bis zur ehemaligen Knappensiedlung St. Martin. 690 Höhenmeter. Gehzeit: ca. 2h.


Ausgangspunkt Ridnaun/Maiern: Vom Landesmuseum Bergbau über den Fahrweg (ca. 7 km) oder den Bergwerkslehrpfad bis zur Ruine des Poschhauses. Von dort weiter über den markierten Lehrpfad bis zur Schneebergscharte. Es folgt der Abstieg bis zur Knappensiedlung St. Martin mit dem Schutzhaus Schneeberg. Von Juli bis Mitte Oktober besteht die Möglichkeit mit dem Museums-Shuttlebus von Maiern bis zum Poschhaus zu fahren (Zeitersparnis ca. 2h). Reservierung: Tel. +39 0472 656364. Aufstieg: 1.300 Höhenmeter, Abstieg: 350 Höhenmeter; Gehzeit: ca. 4h

Barrierefreiheit: Der Standort Schneeberg liegt auf 2.355m Meereshöhe und ist nur zu Fuß erreichbar.

 

STANDORT RIDNAUN

Die Schaustollen bleiben noch bis auf Weiteres aufgrund der Ausnahmesituation in Zusammenhang mit CoVid-19 geschlossen. In der Saison 2020 bieten wir verschiedene Führungen im Außenbereich und in der Erzaufbereitungsanlage an.

Industrieanlage im Hochgebirge

Ein einmaliges Denkmal der industriellen Revolution

Der Standort Ridnaun ist ein einmaliges Denkmal der industriellen Revolution. Hier entstand vor 150 Jahren eine Erzaufbereitungsanlage modernster Machart. Gewaltige Maschinen brechen und zermalmen das Gestein, große Flotationsbecken fördern die Erze zutage. Beeindruckende Bremsberge und Pferdebahnstrecken ziehen als weltweit größte Übertageförderanlage zum Erzrevier ins Hochgebirge. Der Poschhausstollen führt auf 6 km Länge quer durch den Berg in das Passeiertal.

Landesmuseum Bergbau - Standort Ridnaun

Führungen

Erzaufbereitungsanlage
täglich außer montags, ab 10, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr

Der geführte Rundgang findet in der ehemaligen Erzaufbereitungsanlage von Maiern statt. Die originalen Maschinen werden dabei in Funktion gesetzt und der Vorgang der Erztrennung und des historischen Erztransportes anschaulich erklärt.
Dauer der Führung: 45 Minuten
Preise der Führung:Erwachsene 6,00 €Senioren 4,00 €Schüler 3,00 €Familienkarte 12,00 €
Anmeldung aufgrund eingeschränkter Teilnehmerzahl erforderlich: Tel. 0472/656364, ridnaun@landesmuseen.it. (max 10 Personen)

Landesmuseum Bergbau - Standort Ridnaun

Erzaufbereitung & Transport
donnerstags und samstags, 8 - 12 Uhr

In der Erzaufbereitungsanlage von Maiern wird anschaulich erklärt, wie das Erz vom Stein getrennt und verwertet wurde. Anschließend fährt die Gruppe mit dem Kleinbus durch das Lazzachertal bis zum Eingang des Poschhausstollens auf 2000m Meereshöhe. Von dort beginnt der Aufstieg über Bremsberge und entlang von Pferdebahnstrecken bis hin zu den Mauerresten des Poschhauses.Dauer der Führung: ca. 4,5h
Jeden Donnerstag und Samstag
Preise: Erwachsene 15,00€, SeniorInnen und SchülerInnen 10,00€, 30,00€ Familienkarte
Anmeldung erforderlich (bis zum Vortag um 12.00 Uhr): Tel. 0472/656364, ridnaun@landesmuseen.it. Treffpunkt: Standort Ridnaun um 8 Uhr. Gutes Schuhwerk und Bergausrüstung erforderlich. Rückkehr an den Standort: ca. 12.30 Uhr
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen, Maximale Teilnehmerzahl: 8 Personen.

Bergbau Junior 2020
mittwochs und sonntags, 10, 12, 13, 14, 16 Uhr

Die Kinder lernen verschiedene Mineralien und deren Anwendung kennen, erleben eine spannende Erz-Suche im knöcheltiefen Wasser und entdecken verschiedene Methoden der Zerkleinerung und Trennung der Erze. Im „Schneewittchenhaus“ und dem „Schneewittchenstollen“ tauchen sie außerdem ein in die Welt der Sagen und Erzählungen vom Schneeberg. 
Dauer der Führung: ca. 1,5h
Preise: Kinder 5,00€, Erwachsene 6,00€.
Anmeldung erforderlich: Tel. 0472/656364, ridnaun@landesmuseen.it.
Geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Bei Regenwetter findet die Führung nicht statt. Stiefel werden vom Museum bereitgestellt. Es wird empfohlen, ein zweites Paar Socken zum Wechseln mitzunehmen.
Maximale Teilnehmerzahl: 5 Kinder (je 1 Erziehungsberechtigter darf begleiten)


STANDORT STEINHAUS

In der Saison 2020 bieten wir neben der Sonderausstellung "Menschenbilder. Bergleute im Porträt"auch eine Führung durch das historische Dorfzentrum von Steinhaus sowie diverse Kinderprogramme an.

Menschenbilder. Bergleute im Portrait

Sonderausstellung "Menschenbilder. Bergleute im Porträt"

Der Bergbau prägte über Jahrhunderte die Landschaft, aber besonders auch die Menschen im zentralen Alpenraum. Ausgehend von Fotografien von Bergleuten, die in den letzten Jahrhunderten in den Bergwerken von Ridnaun/Schneeberg und Prettau tätig waren, werden deren Porträts gezeigt und Kurzbiografien erzählt. Durch Bild, Text und Ton, sowie durch eine Auswahl an persönlichen Gegenständen erhalten Bergwerksunternehmer, Knappen und auch die im Bergbau tätigen Frauen wieder Kontur und Stimme.
Keine Anmeldung erforderlich. Dauer des Besuchs: ca. 45 Minuten.

Landesmuseum Bergbau - Standort Steinhaus

Glück auf in Steinhaus! Rundgang durch den historischen Dorfkern von Steinhaus
dienstags und samstags, 11 Uhr

Der Rundgang beginnt im „Kornkasten“ von Steinhaus, dem einstigen Lagerhaus des Bergwerkbetriebs. Anschließend führen unsere Betreuer Sie durch den historischen Dorfkern von Steinhaus, der in seinem Erscheinungsbild einzigartig in Südtirol ist und seine Entstehung dem Bergbau verdankt. Die auffällig roten Gebäude, darunter das Faktorhaus, der Ansitz Gassegg und die Kirche Maria Loreto, sowie die Schmelzhütte werden anschaulich erklärt. Ein Spaziergang durch die jahrhundertelange Geschichte des Ahrner Handels.
Anmeldung aufgrund eingeschränkter Teilnehmerzahl erforderlich: Tel: 0474/651043, steinhaus@landesmuseen.it.

Kinderprogramm "Von Zwergen und Schatzsuchern"

Das Landesmuseum Bergbau bietet am Standort Steinhaus im Sommer 2020 verschiedene Kinderprogramme an. Ausgangspunkt ist der Kornkasten, wo die Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren in Kleingruppen das Thema Bergbau und Rohstoffe spielerisch erkunden können.
Preis pro Einheint, inklusive Verbrauchsmaterialien und Bastelutensilien: 10,00 Euro/Kind.
Anmeldung: Tel. 0474/651043, steinhaus@landesmuseen.it

Bunte Steine

Dienstag, 10.00-12.00 Uhr
Mit verschiedenen Techniken und Materialien lernen die Kinder, Steine zu bemalen und daraus Figuren zu kreieren.

Schätze der Erde

Mittwoch, 10.00-12.00 Uhr
Anhand des "Knappenspiels", einem Brettspiel besonderer Art, erlernen die Kinder diverse Abbau- und Verarbeitungsprozesse von Rohstoffen und Mineralien.

Feuriger Ton

Donnerstag, 10.00-12.00 Uhr
Die Kinder formen diverse Tongefäße und -figuren und brennen sie anschließend im selbstgebauten Grubenofen.

Fabelhafte Geschichten

Freitag, 10.00-12.00 Uhr
Erzählungen, Sagen und Fabeln aus der Bergbauwelt des Ahrntals lassen die Kinder in die geheimnisvolle Welt unter Tage eintauchen.

 

STANDORT PRETTAU

Der Schaustollen und der Klimastollen bleiben aufgrund der Ausnahmesituation in Zusammenhang mit Covid-19 bis auf weiteres geschlossen. In der Saison 2020 bieten wir allerdings verschiedene Führungen im Außenbereich des Prettauer Kupferbergwerks an.

Landesmuseum Bergbau - Standort Prettau

Abenteuer Kupferbergwerk

Seine Blütezeit erlebte das Bergwerk von Prettau vor 600 Jahren, als die außergewöhnliche Geschmeidigkeit von Prettauer Kupfer weitum begehrt war. Die damals mit einfachen Werkzeugen Zentimeter um Zentimeter in den Fels vorgetriebenen Stollen sind Meisterwerke bergmännischer Handwerkskunst. Aber noch im 20. Jahrhundert war Prettau der drittgrößte Kupferlieferant Italiens. Heute führt eine Grubenbahn in das Herz des Bergwerks. Und in den Klimastollen, wo die Luft so rein ist, dass Menschen ihren Atem wiederfinden.


Führungen

Landesmuseum Bergbau - Standort Prettau

Abenteuer Bergwerk
dienstags und sonntags, 10, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr

Vom Außenbahnhof der Grubenbahn spazieren Sie mit unseren Betreuern zum 80 m höher gelegenen rekonstruierten Pochwerk und erleben dort die Erzzerkleinerung. Von dort geht es weiter zum Mundloch des historischen St. Nikolaus-Stollens, der in Begleitung einzeln betreten werden kann. Ein einmaliges Erlebnis! Der Stollen wurde noch mit der Hand vorgetrieben. Die Kinder begeben sich in den Schutthalden nach Erz und Mineralien auf die Schatzsuche.
Dauer der Führung: 1h 15min
Preise der Führung: Erwachsene 10,00€, SeniorInnen 8,00€, SchülerInnen und StudentInnen 5,00€, Familienkarte 20,00€.
Mit dem Kombiticket können Sie auch die Sonderausstellung im Standort Steinhaus besuchen.
Anmeldung aufgrund eingeschränkter Teilnehmerzahl (max. 10) erforderlich: Tel. 0474/654298, prettau@landesmuseen.it.
Für alle gehfähigen Besucher geeignet. Gutes Schuhwerk ratsam.

Landesmuseum Bergbau - Standort Prettau

Auf den Spuren der Knappen
mittwochs und sonntags, 13 - 16 Uhr

Geführte Wanderung vom Schmelzwerk in Prettau entlang des Knappensteiges zu den Jakober Stuben. Vorbei an Stollenmundlöchern, dem Pochwerk und Ruinen, begleitet von historischen Erzählungen und technischen Informationen verfolgen wir die Spuren der Knappen in Prettau.
Jeden Mittwoch und Sonntag
Preise der Führung: Erwachsene 15,00€, SeniorInnen 12,00€, SchülerInnen und StudentInnen 7,00€, Familienkarte 30,00€.
Nur auf Anmeldung (bis zum Vortag um 12.00 Uhr): Tel. 0474/654298, prettau@landesmuseen.it.
Mindestanzahl: 8 Personen. Gutes Schuhwerk empfohlen.
Start um 13.00 Uhr; Dauer ca. 3h; Rückkehr um 16.00 Uhr.

Landesmuseum Bergbau - Standort Prettau

Der Weg der Knappen
freitags, 10 - 16 Uhr

Die Tagestour für Ausdauernde: Vom Museumsgelände über den teils steilen Berghang vorbei an Stollenmundlöchern und Kramstuben hoch zum Rötkreuz mit Erzausbiss und weiter zur Rötalm mit beeindruckendem Torfmoor und Blick auf den Zillertaler Hauptkamm mit seinen 3000ern.Der Weg von der Talsohle hoch zu den Stollenmundlöchern unterhalb der Rötalm gehörte über Jahrhunderte zum täglichen Arbeitspensum der Knappen, die vom Berghang aus die Stollen auf der Suche nach den Erzadern vorantrieben und in den Kramstuben das Erzgestein zerkleinerten. Der Knappensteig kann auch ohne Führung begangen werden. Wegmarkierung: 11A oder Schlägel und Eisen auf weißem Grund.
Jeden Freitag.
Preise der Führung: Erwachsene 22,00€, SeniorInnen 18,00€, SchülerInnen und StudentInnen 12,00€, Familienkarte 45,00€.
Anmeldung erforderlich (bis zum Vortag um 12.00 Uhr): Tel. 0474/654298, prettau@landesmuseen.it.
Mindestanzahl: 8 Personen. Das teils steile Gelände erfordert Ausdauer und Trittsicherheit, der Höhenunterschied vom Museumsgelände zur Rötalm beträgt 550 Höhenmeter. Bergausrüstung und Tagesproviant sind erforderlich.
Start: 10 Uhr. Rückkehr zum Museumsgelände: ca. 16.00h

Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen. Ihre Errichtung reicht ins späte 11. Jahrhundert zurück. Der Schwerpunkt des musealen Parcours liegt in der Präsentation der Landesgeschichte von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Im Südpalas liegen die beiden romanischen Portale. Die Burgkapelle zum Heiligen Pankratius ist als Doppelkapelle errichtet, bedeutsam sind ihre gotischen Wandmalereien. Im Bergfried findet sich eine Darstellung zur Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert.

www.schlosstirol.it

Öffnungszeiten:

von 20. Mai bis 8. Dezember 2020 von mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet

ACHTUNG: Das Kinderschloss ist derzeit nicht zugänglich.

Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

Josef Haller, Auffindung des Mosesknaben durch die Tochter des Pharao, UMJ Inv.-Nr. 942 © Alte Galerie, Universalmuseum Joanneum, Graz

8. August - 22. November 2020

Ausstellung "Zwischen Augsburg und Venedig. Die Passeirer Malerschule"

In St. Martin in Passeier bestand zwischen ca. 1719 und 1845 eine Malerwerkstatt, die über drei Generationen hinweg die Kirchen des Passeiertals und seiner Umgebung mit Gemälden versorgte. Die Niederlassung des Meraner Malers Nikolaus Auer in einem Dorf abseits der städtischen Kunstzentren ging auf die Initiative des kunstsinnigen, auch als Dichter tätigen Priesters Michael Winnebacher zurück.

Bei Auer absolvierten nicht nur seine drei Söhne, sondern auch mehrere andere teils überregional bedeutende Barockmaler ihre Lehre. Auers begabteste Schüler, Johann Evangelist Holzer aus Burgeis im oberen Vinschgau und Joseph Haller aus St. Martin, zogen wie zuvor ihr erster Lehrer zur weiteren Ausbildung in die damalige Kunstmetropole Augsburg. Während Holzer in Augsburg verblieb und zu einem der gefeiertsten süddeutschen Künstler aufstieg, schuf Haller nach der Rückkehr in sein Heimattal zahlreiche Ölgemälde von seltener Leuchtkraft und farblicher Raffinesse. Nikolaus Auers Sohn Johann Benedikt hingegen erhielt seine prägende Ausbildung in Venedig und war in Bozen und in St. Martin als Kupferstecher tätig.
Rund 300 Jahre nach ihrer Gründung widmet sich erstmals eine größere Ausstellung dieser sogenannten Passeirer Malerschule. Die rund 80 Exponate – großteils Gemälde und Graphiken, aber auch Skulpturen und von Michael Winnebacher verfasste Bücher – stammen aus Südtiroler Kirchen und Museen, aber auch aus österreichischen und deutschen Sammlungen.

Die Ausstellung ist auch online auf der Webseite von Schloss Tirol zu sehen.

 

Propagandaplakat © Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol

vom 18. September bis 22. November 2020

Wechselausstellung „Großdeutschland ruft. Südtiroler NS-Optionspropaganda und völkische Sozialisation"


80 Jahre nach dem Höhepunkt der Südtiroler Umsiedlung fragt die Ausstellung nach dem historischen Ort dieser radikalen Wendemarke der regionalen Zeitgeschichte.
Als 1940 die Züge mit den in das „Dritte Reich“ abwandernden Menschen über den Brenner rollten, war – abseits des real vom deutschen Faschismus entfesselten Krieges – in Südtirol eine Propagandaschlacht im Gange, die alles Bisherige in den Schatten stellte.
Die Menschen, um die es ging, waren hin- und hergerissen zwischen unglaubwürdigen Beteuerungen des italienischen Faschismus, man könne beruhigt in einer längst zur Fremde gewordenen Heimat bleiben, und nationalsozialistischen Versprechungen auf eine glänzende Zukunft innerhalb der deutschen „Volksgemeinschaft“.
Dank sensationeller Neufunde und entsprechender Ankäufe seitens des Landesmuseums Schloss Tirols wird nun erstmals ein Blick hinter die Kulissen der NS-Bemühungen um das Südtiroler „Menschenmaterial“ möglich.
Das Agitprop-Material stammt aus dem Fundus eines Südtiroler SS-Mannes, der bis zum Mitglied der berüchtigten „Leibstandarte Adolf Hitler“ aufgerückt war und 1944 im Aggressionskrieg gegen die Sowjetunion sein Leben verlor. Aus der Kernphase der Südtiroler Option sind mehrere aussagestarke Entwürfe überliefert, die für die Umsiedlung der Südtiroler Bevölkerung auf aggressive Weise werben.
Das bisher völlig unbekannte Material wird im Rahmen der Ausstellung für die öffentliche Debatte und die fachliche Historisierung aufbereitet und zusätzlich durch einen aktuellen ästhetisch-politischen Kommentar des Künstlers Riccardo Giacconi perspektiviert.

 

10. Oktober

Tag der Romanik

Den Vinschgau entlang, bis zum Weltkulturerbe, dem karolingischen Kloster Müstair in der Schweiz, und südlich ins Trentino, erstreckt sich die „Alpine Straße der Romanik“. Am 10. Oktober kann man ganze 25 Kunstdenkmäler besichtigen, darunter auch die außergewöhnlichen Marmorportale von Schloss Tirol aus dem 12. Jahrhundert.
In Zusammenarbeit mit „Stiegen zum Himmel – Alpine Straße der Romanik“.


10. Oktober

Tag der Zeitgenössischen Kunst

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der italienischen zeitgenössischen Museen AMACI.

 

8. Dezember

Saisonschluss

Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 m² wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Der Weg durch die Ausstellung entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume. Im Erdgeschoss werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt.

www.natura.museum.it

 

Öffnungszeiten

ganzjährig täglich außer montags und feiertags von 10 bis 18 Uhr
geschlossen am 1. Jänner, 1. Mai und 25. Dezember

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

Vormerkung

Die Anzahl an Personen, die sich im Museum aufhalten können, ist begrenzt. Deshalb empfehlen wir, Ihren Besuch telefonisch unter der Nummer 0471/412964 vorzumerken.

 

Ausstellung

bis 19. Juli, täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr

Wechselausstellung "Mondwärts"

Vor 50 Jahren betrat zum ersten Mal ein Erdbewohner einen anderen Himmelskörper. Der 21. Juli 1969 markierte damit einen der einschneidenden Momente in der Geschichte der Menschheit. „Mondwärts“ ist eine Reise durch Zeit und Raum, die nicht nur die herausragende technische Meisterleistung und die Vorgeschichte beleuchtet. Sie stellt vor allem die karge Schönheit dieses unwirtlichen „Nicht-Lebensraums Mond“ ins Blickfeld. Begleiten Sie das Naturmuseum Südtirol bei seiner Reise zum Mond – und wieder zurück.

Preis: Museumseintritt
Info: Tel. 0471 412964
In deutsch und italienisch

 

Datum nach Vereinbarung, 15 - 17 Uhr

Workshop "Mit Freundinnen und Freunden ins Museum"

Forschen, beobachten und experimentieren: Habt ihr Lust einen Nachmittag mit Freunden und Freundinnen im Naturmuseum zu verbringen?
Folgende Themen stehen zur Wahl:
- Wissenschaft oder Magie?
- Detektive: den Geheimnissen der Natur auf der Spur
- Fossilien, Dinosaurier und anderes sehr Altes
Preis: 60€ pro Gruppe
Anmeldung notwendig, Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl
In Deutsch und Italienisch

 

Bozner Talkessel

14. Juli, 17:45 - 19:45 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Werkstein

16. Juli, 17 - 19 Uhr

Unterwegs mit dem „Werksteingeologen“

Rundwanderung durch die Altstadt unter dem Aspekt der verwendeten Werk- und Dekorgesteine. Normalerweise spiegeln Dörfer und Städte die Geologie ihrer Umgebung wider. Transporte von Baumaterialien sind aufwändig und teuer. Also wird herangezogen, was sich in unmittelbarer Nähe bietet. Nur Vermögende konnten es sich leisten, ortsfremde Materialien zum Bauen einzusetzen. Dafür erregen sie durch ihre Fremdheit die Aufmerksamkeit der Betrachter und sorgen damit für höheres Prestige. War das in Bozen auch so? Und: welche Kriterien gelten heute?
Benno Baumgarten ist Geologe im Naturmuseum Südtirol.
Anmeldung erforderlich: Tel: 0471 41 29 64, Di– So, 10 – 18 Uhr
In Deutsch und Italienisch
Treffpunkt: Naturmuseum Südtirol
Stadtexkursion von 1 ½ bis 2 Stunden, ca. 2-3 Gehkilometer, entfällt bei Regen.

 

6. August, 17 - 19 Uhr

Unterwegs mit dem „Werksteingeologen“

Rundwanderung durch die Altstadt unter dem Aspekt der verwendeten Werk- und Dekorgesteine. Normalerweise spiegeln Dörfer und Städte die Geologie ihrer Umgebung wider. Transporte von Baumaterialien sind aufwändig und teuer. Also wird herangezogen, was sich in unmittelbarer Nähe bietet. Nur Vermögende konnten es sich leisten, ortsfremde Materialien zum Bauen einzusetzen. Dafür erregen sie durch ihre Fremdheit die Aufmerksamkeit der Betrachter und sorgen damit für höheres Prestige. War das in Bozen auch so? Und: welche Kriterien gelten heute?
Benno Baumgarten ist Geologe im Naturmuseum Südtirol. 
Anmeldung erforderlich: Tel: 0471 41 29 64, Di– So, 10 – 18 Uhr 
In Deutsch und Italienisch
Treffpunkt: Naturmuseum Südtirol
Stadtexkursion von 1 ½ bis 2 Stunden, ca. 2-3 Gehkilometer, entfällt bei Regen.

 

11. August, 17:45 - 19:45 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Sternenhimmel über dem Bletterbach

21. August, 20 Uhr

Ausblick in die Vergangenheit

Sie wandern mit uns zum Aussichtspunkt oberhalb des Besucherzentrums Aldein. Dort schauen Sie ausnahmsweise nicht in die tiefe Schlucht, sondern richten Ihren Blick zum Himmel: Mithilfe von zwei Teleskopen können Sie unter anderen die Planeten Saturn und Jupiter sowie einige der schönsten Sternbilder beobachten… und mit etwas Glück sausen sogar ein paar Sternschnuppen vorbei.

David Gruber, Direktor des Naturmuseums Südtirol und Astrophysiker und Benno Baumgarten, Geologe am Naturmuseum Südtirol, gehen unter dem Motto „Ausblick in die Vergangenheit“ auf die Entstehung, die Merkmale und die geologischen Besonderheiten der Sterne und Planeten ein.

Start um 20 Uhr am Besucherzentrum Geoparc Bletterbach in Aldein

In deutscher Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

 

Das historische Foto des ersten Menschen auf dem Mond. Foto NASA

27. August, 20.30 Uhr - 22.45 Uhr

Premiere Film „Mondwärts“

Anlässlich des 50. Jahrestages der ersten Landung eines Menschen auf dem Mond, präsentierte das Naturmuseum Südtirol vom 20. Juli 2019 bis 19. Juli 2020 die Sonderausstellung „Mondwärts – Pazzi per la Luna“. Im Zuge dieser Ausstellung wurde der gleichnamige Dokumentarfilm in Zusammenarbeit mit der Filmschule Zelig (Regie und Drehbuch: Julie Iris Hössle), Christoph Mumelter und Alexander Werth vom Landesamt für Film und Medien (Kamera, Schnitt, Licht), und Gerhard Martini (Ton) erstellt.

Die Uraufführung dieses Films findet in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff im Freien statt. Nach dem Film findet eine kurze Podiumsdiskussion mit der Regisseurin statt, die Ihnen für Fragen zur Verfügung steht, dann klingt der Abend mit einer Beobachtung des Mondes durch Teleskope aus.

Die Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter statt. Warme Kleidung und Picknickdecken für eine bequeme Sitzgelegenheit sind empfohlen. Einige wenige Sitzgelegenheiten und Liegestühle werden vom Veranstalter bereitgestellt.

Der Eintritt ist frei. Tickets können online oder telefonisch unter 0471 412964 reserviert werden und sind bis spätestens 20:15 Uhr abzuholen, da diese andernfalls an der Abendkasse vergeben werden. Maximale Teilnehmerzahl: 50 Personen.

 

Zoologische und botanische Forschung in Südtirol

3. und 4. September,

Zoologische und botanische Forschung in Südtirol

Zum elften Mal veranstaltet das Naturmuseum Südtirol eine Tagung zum Thema „Zoologische und botanische Forschung” in Südtirol. Dabei stehen zoologische, botanische und ökologische Arbeiten im Blickpunkt, die in Südtirol durchgeführt wurden bzw. werden, oder die einen Bezug zu Südtirol haben. Die Präsentation der Arbeiten findet in Form von Vorträgen und Postern statt.
Am 5. September planen wir eine Exkursion auf die Seiser Alm.

Tagungsbüro:
Katherina Damisch, Naturmuseum Südtirol
E-Mail: katherina.damisch@naturmuseum.it
Tel +39 0471 413436

Tagungssprache: Deutsch oder Italienisch oder Englisch (ohne Simultanübersetzung)

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

Eintritt frei

 

Wald

9. September, 18 Uhr

Der Wald in Südtirol: Variabilität und die Fähigkeit, sich den Klimaänderungen anzupassen

Colloquium - Platform Biodiversity South Tyrol


Die Wälder in Südtirol fallen wegen ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten auf. Im Rahmen des Projekts "Waldtypisierung Südtirol" wurde diese biologische Vielfalt analysiert und dokumentiert.
Über 100 verschiedene Waldtypen, 49 Baum- und 1.113 Pflanzenarten: Dies ist der Reichtum an Biodiversität unserer Wälder, den wir bewahren und verbessern müssen. Beim Umgang mit den Wäldern müssen die Vergangenheit und die Gegenwart berücksichtigt und gleichzeitig der Blick nach vorne gerichtet werden; nur so können wir die Wälder der Zukunft aufbauen, die den durch den Klimawandel und die „biologischen Invasionen“ hervorgerufenen Herausforderungen gewachsen sind. Der Windwurf vom Oktober 2018 hat uns gezeigt, wie verletzlich unsere Wälder sind aber auch welchen Weg wir gehen müssen, um die Wälder der Zukunft zu gestalten.
Marco Pietrogiovanna hat einen Magisterabschluss in Forst- und Umweltwissenschaften und ist derzeit Direktor im Amt für Forstplanung der Landesabteilung Forstwirtschaft. Er hat Erfahrung mit Forstmanagement, Waldschutz und vor allem mit invasiven Neophyten, sprich mit Pflanzenarten, die aus anderen Regionen oder sogar Kontinenten stammen und einheimische Pflanzen zurückdrängen.

In italienischer Sprache

Ort der Veranstaltung: Naturmuseum Südtirol
Die  Teilnehmerzahl ist auf 35 begrenzt, Anmeldung empfohlen (online unter https://app.no-q.info/naturmuseum-sudtirol/calendar#/event/461)


Bozner Talkessel

12. September, 14:30 - 16.30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Schimmel

18. September, 18 Uhr

Online-Vortrag in italienischer Sprache: Schimmel und Lebensmittel – Freunde oder Feinde?

Was sind Pilze eigentlich? Und welchen Stellenwert haben sie unter den Nahrungsmitteln? Sind sie wertvoll und gut oder aber schädlich? Wie viele Schimmel- und Hefearten gibt es im Nahrungsmittelbereich? Welche Bedingungen fördern ihren Wachstum? Wie verhindern wir die Verbreitung dieser Mikroorganismen?

Der Vortrag bildet die Gelegenheit, die interessante Welt der Pilze näher kennenzulernen und zu verstehen, wann sie eine positive Rolle spielen oder ein  Problem darstellen.

Elisa Poznanski ist Biologin und leitet die Sektion für Lebensmittel-Mikrobiologie am biologischen Labor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz in Leifers.

Info: Tel 0471 412964

In italienischer Sprache.

Der Vortrag wird über den youtube Kanal des Museums ausgestrahlt.

 

Pilze

19. September, 14 - 15:30 Uhr

Pilze können fast alles: Workshop für Kinder zwischen 8 bis 11 Jahren (in deutscher Sprache)

Pilze sind eine eigene Welt. In unserem Labor finden wir heraus, woraus Pilze bestehen. Dann gehen wir den Pilzfäden nach – unterirdisch – das Leben der Pilze sehen wir nur so. Was wir sammeln und essen, ist der oberirdische Fruchtkörper. Wir lernen die gröβten Pilze kennen, die es gibt, die gefräβigsten, die giftigsten…und machen unser eigenes Pilzbuch dazu.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung notwendig! Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

6,50 € pro Kopf

 

19. September, 16 - 17:30 Uhr

Pilze können fast alles: Workshop für Kinder zwischen 8 bis 11 Jahren (in italienischer Sprache)

Pilze sind eine eigene Welt. In unserem Labor finden wir heraus, woraus Pilze bestehen. Dann gehen wir den Pilzfäden nach – unterirdisch – das Leben der Pilze sehen wir nur so. Was wir sammeln und essen, ist der oberirdische Fruchtkörper. Wir lernen die gröβten Pilze kennen, die es gibt, die gefräβigsten, die giftigsten…und machen unser eigenes Pilzbuch dazu.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung notwendig! Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

6,50 € pro Kopf

 

26. September, 14.30 – 16.30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di-So 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Urban nature

2. - 4. Oktober

Urban Nature


Ein Hoch auf die Stadt-Natur in Zusammenarbeit mit WWF Trentino Südtirol: WWF Italien erinnert an die Bedeutung der wilden Natur innerhalb der Städte

Von Freitag bis Sonntag bieten das Naturmuseum Südtirol, Eurac Research und das Landesamt für Natur einen Bio-Blitz mit der App iNaturalist an zum Thema Stadt-Natur. Interessierte fotografieren wildlebende Pflanzen, Tiere und Pilze innerhalb des Stadtbereichs und schicken die Fotos zur Erhebung und Auswertung an die Plattform iNaturalist. Parallel dazu finden naturkundliche Führungen in Bozen statt.

Naturkundliche Führung in  deutscher Sprache am 4. Oktober um 10:30 Uhr: Anmeldung ab dem 17. September unter der Teleonnummer 0471 41 29 64 (Di – So, 10 – 18 Uhr). Maximal 14 Personen (Kinder ab acht Jahren)

Weitere Informationen unter www.natura.museum/de/ausstellungen-aktuelles/magazine/

Eintritt frei

 

Synthetic life

6. Oktober, 18 Uhr

Synthetic life: die Grenze zwischen lebend und „nicht lebend“

Der Ursprung des Lebens bleibt immer noch das größte Geheimnis der Biologie. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen eine Antwort auf diese Frage, unter ihnen ist Martin Hanczyc einer der erfolgreichsten. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit entwickelte er neue synthetische chemische Systeme, die auf den Eigenschaften lebender Systeme basieren. Diese synthetischen Systeme oder ′′ Protozellen ′′ sind primitive lebende Zellmodelle und chemische Beispiele für künstliches Leben.

Martin Hanczyc ist Professor für chemische und biologische Technik an der Universität New Mexico (USA) und leitet das Labor für künstliche Biologie der Universität Trient.

Info: Tel. 0471 412964

In englischer Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

Eintritt frei


10. Oktober, 14:30 – 16:30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di– So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € Erwachsene

 

Vogel

14. Oktober, 18 Uhr

Ornithologische Forschung im Naturwissenschaftlichen Museum: Ein Kolloquium der Plattform Biodiversität Südtirol (in italiensicher Sprache)

Thema der Veranstaltung sind die Ergebnisse der jüngsten Studien zur Ökologie und zum Zustand der nistenden Vögel in Südtirol. Besonderes Augenmerk richtet der Referent dabei auf die Antworten, die diese Studien in Hinblick auf den Schutz des Lebensraums und die Überwachungsmethoden geben.

Francesco Ceresa beschäftigt sich mit Ökologie, Verhalten und Erhalt der Vogelwelt. Er hat seinen Abschluss in Naturwissenschaften an der Universität Pavia gemacht und seinen Doktor in Valencia (Spanien) absolviert. Er arbeitet mit dem Naturmuseum Südtirol und verschiedenen Forschungsgruppen in Italien und im Ausland zusammen.

Ort der Veranstaltung: Eurac Research, Drusus-Allee 1, Bozen

Eintritt frei.

Kalifornien

16. Oktober, 18 Uhr

Die Pflanzenwelt Nordkaliforniens

Kalifornien ist das florenreichste Land der USA mit einer ganz eigenständigen Flora. Die Flora im Norden des Landes unterscheidet sich dabei ziemlich stark von jener im Süden. Der Vortrag spannt einen Bogen zwischen den markantesten Lebensräumen dieses Gebietes, von der Pazifikküste über die Redwood-Wälder bis hin zu den kaum erschlossenen Wilderness-Gebieten der Klamath Mountains.

Thomas Wilhalm ist Konservator für Botanik am Naturmuseum Südtirol.

Info: Thomas Wilhalm Tel. 0471 413431

Im Rahmen des Treffens des Arbeitskreises zur Flora von Südtirol, Gäste sind aber willkommen.

In deutscher Sprache.

Eintritt frei

 

24. Oktober, 14:30 – 16:30 Uhr

Ein Spaziergang am Rande eines uralten Vulkanes – die Bozner Caldera

Die Oswald-Promenade liegt am Hang einer alten Caldera, einer großen kesselförmigen Struktur vulkanischen Ursprungs. Entdecken Sie die Spuren dieses enormen vulkanischen Ereignisses, das vor 280 Millionen Jahren den ganzen Bozner Talkessel eingenommen hat.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di– So 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

Für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

6,50 € Erwachsene

 

Monte Baldo

27. Oktober, 18 Uhr

Die Natur am Monte Baldo und am Gardasee (in italienischer Sprache)

Einzigartig und bewundernswert ist die Natur am Monte Baldo und am Gardasee, hier findet man seltene Orchideen, eine vielseitige Vogelwelt, Fische, Säugetiere und Schmetterlinge: Roberto Siniscalchi führt mit seinen Fotografien durch diese Welt. In Zusammenarbeit mit der Bozner WWF-Sektion.

Roberto Siniscalchi ist ein Naturfotograf und Gründer der Naturfotografen-Vereinigung Strix. Auf seine Rechnung gehen verschiedene Publikationen und mehrere Auszeichnungen. Am liebsten fotografiert er Kleines und Verstecktes.

Info: Tel. 0471 412964

In italienischer Sprache

Eintritt frei

 

Halloween

31. Oktober, 16 - 18 Uhr

Halloween im Museum

Workshop für Kinder im Grundschulalter

Willst du deiner Angst die Stirn bieten? Oder gehören Spinnen, Schlangen und Fledermäuse zu deinen Lieblingstieren?

Ein Halloween der besonderen Art: Aufregendes, wenig Bekanntes und Haarsträubendes aus dem Tierreich erwarten dich im Naturmuseum!

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung notwendig, Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € pro Kopf

 

Mord im Museum

31. Oktober, 20 Uhr

Ein Mord im Museum!

Ein mysteriöser Mord hat sich im Museum ereignet. Ihre detektivischen Fähigkeiten sind gefragt, um den Mordfall zu klären.

Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

In Deutsch und Italienisch

Preis: Museumseintritt

 

Moos

5. November, 17 - 19 Uhr

Workshop “Die Welt unter dem Mikroskop: Moose

Ein Abend Aug‘ in Auge mit den Moosen: Wir üben uns in der Verwendung des Mikroskops und nähern uns auf diese Art und Weise der geheimnisvollen Welt der Moose, einer Pflanzengruppe, die wenig beachtet, aber weit verbreitet ist. 
Wir erforschen die Formenvielfalt der Moose und erfahren einiges über deren Lebensweise und Lebensräume.

Petra Mair, Botanikerin und Kuratorin für Bryologie am Naturmuseum Südtirol.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich: Tel: 0471 41 29 64, Di – So, 10 – 18 Uhr

In deutscher Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

6,50 € Erwachsene

Flusskrebs Foto Massimo Morpurgo

10. November, 18 Uhr

Bedrohte, aquatische Biodiversität – Flusskrebse in Südtirol

Der heimische Dohlenkrebs zählt zu den besonders gefährdeten Tierarten. Dieser Vortrag stellt daher nicht nur die Lebensweise dieser verborgen lebenden Art vor, sondern beschreibt zudem die Gefährdungsursachen sowie entsprechende Gegenmaßnahmen. Zudem kommen in Südtirol auch exotische Flusskrebse vor, die ihrerseits eine Gefährdung für die heimische, aquatische Lebenswelt darstellen.
Andreas Meraner ist Biologe und als Technischer Inspektor in der Abteilung Forstwirtschaft, Amt für Jagd und Fischerei der Autonomen Provinz Bozen beschäftigt.
Weitere Informationen: Tel. 0471/412964

In deutscher Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

Eintritt frei


Gämse (C) P. Semenzato

11. November, 18 Uhr

Die ökologische Nische 2.0: Bewegungen und Einschränkungen der Tiere im Anthropozän (in italienischer Sprache)

Colloquium - Platform Biodiversity South Tyrol

Die Tiere verteilen sich nicht durch Zufall im Raum, sondern um Ressourcen zu erwerben und Interaktionen mit anderen Individuen oder Arten in die Wege zu leiten. Dies schafft eigene “ökologische Nischen”, beziehungsweise die Gesamtheit von chemisch-physischen Bedingungen, die das Überleben in einem ökosystemorientierten Kontext ermöglicht.
Im Zeitalter des Anthropozäns hat sich der Mensch auch in dieser Hinsicht gegen alle anderen Lebewesen durchgesetzt. Wie reagieren darauf die anderen Tierarten? Wie passen sie sich an und welches sind die unüberwindbaren Hindernisse, die wir ihnen schaffen? Die Forschung über die Säugetiere in den Alpen fügt sich dabei in einen ökosystemorientierten und globalen Kontext.
Francesca Cagnacci hat einen PhD in Evolutionsbiologie an der Universität von Siena und ist Verhaltens- und Konservierungsökologin. Sie studiert die Bewegungen von Tieren und wie sich der globale Wandel darauf auswirkt und leitet die Forschungsgruppe zur Bewegungsökologie und -konservierung an der Edmund Mach-Stiftung. Im Rahmen ihrer Studien hat sie Spitzentechnologien und analytische Methoden pioniermäßig angewandt.

Ort der Veranstaltung: Eurac Research, Drusus-Allee 1, Bozen

In italienischer Sprache

Eintritt frei

Dinosuarier

17. November, 18 Uhr

Vom Drachen zum Pfau: die gefiederten Dinosaurier und der Ursprung der Vögel

Seit fast 200 Jahren befinden sich Dinosaurierfossilien im Mittelpunkt des Interesses und der Leidenschaft von Forschenden und der Öffentlichkeit. Im Laufe von zwei Jahrhunderten hat sich ihre Wahrnehmung parallel zu den erfolgten Entdeckungen aber auch in Folge von kulturellen und ikonografischen Revolutionen weiterentwickelt. Die jüngste große Revolution ist im Moment im Gange: Die Dinosaurier waren gefiedert und leben heute noch.
Andrea Cau, Naturalist und Forscher, untersucht seit über 15 Jahren Dinosaurier und fossile Reptilien aus Italien, Nordafrika, China und der Mongolei.

Weitere Informationen: Tel 0471 412964

In italienischer Sprache

Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)

 

Nationalpark Mercantour

20. November, 18 Uhr

Nationalpark Mercantour – Trekking um den Monte Bego


Rund um den Monte Bego im südöstlichsten Teil des Nationalparks Mercantour (F) ist die Blumenwelt sehr vielfältig und täglich laufen uns Steinböcke und Gämsen über den Weg. Wir treffen tausende Felsgravuren, die bis zu 6.000 Jahre alt sind, genießen schöne Ausblicke auf die Gipfel der Seealpen und kommen an idyllischen Bergseen vorbei.

Nils Bertol, Biologe, führt die Umweltwerkstatt Neustift und leitet Wanderreisen für die Agentur Vai e Via.

Im Rahmen des Treffens des Arbeitskreises zur Flora von Südtirol

Weitere Informationen: Thomas Wilhalm, Tel. 0471 413431

Gäste willkommen

In deutscher Sprache

Eintritt frei



Drachenauge

21. November, 14:30 - 16 Uhr

Drachensachen

Workshop für Kinder zwischen 5 und 7 Jahren

Im Rahmen der Sonderausstellung „Dragons“

Wir starten mit zwei Drachen, einem feurigen und einem blauen. Im Naturmuseum haben die beiden gar nicht Platz, so groβ sind sie. So packen wir sie in Drachen-Geschichten. Und ihr denkt euch einen dritten. Setzt er sich auf ein langes Roll-up-Papier, so halten wir ihn schnell fest. Und ihr nehmt euren Drachen mit Höhle und Drachenwald nach Hause.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldung notwendig, Tel: 0471 41 29 64, Di – So,  10 – 18 Uhr

Auf deutsch und italienisch

6,50 € pro Kopf

 

Muschel

24. November, 18 Uhr

Das leise Drama der Süßwasser-Muscheln


Um dem Verlust an Biodiversität entgegenzuwirken, schützt man Delfine, Wale, Seehunde, Tiger, Gorilla, Nashörner und Vögel. Aber was ist mit weniger attraktiven Arten, die ebenfalls aussterben und keine Medien und Umweltverbänden als Unterstützer haben? Die am meisten gefährdeten Tiere sind die Süßwasser-Muscheln, deren Existenz so gut wie unbekannt ist. Besteht hier Grund zur Sorge?

Nicoletta Riccardi forscht im italienischen Nationalen Forschungsrat CNR und befasst sich seit 1986 mit Süßwasserökologie.

Massimo Morpurgo ist Biologe und Kurator der Aquarien im Naturmuseum Südtirol und beschäftigt sich im Rahmen eines Forschungsprojekts mit den Süßwasser-Muscheln im Montiggler und Kalterer See.

Weitere Informationen: Tel 0471 412964

In italienischer Sprache

Eintritt frei.

 

Bär

28. November, 15 – 18 Uhr

Große Raubtiere und Aktivitäten im Freien


Sportarten im Freien werden immer beliebter und von immer mehr Menschen betrieben. Dies hat Auswirkungen auf die Bedürfnisse von Wildtieren. Bei diesem Vortrag erklären die Referentinnen Clara Tattoni und Julia Stauder, wie verschiedene Tierarten auf den Menschen reagieren, analysiert das Verhalten von zwei meist sehr scheuen Tierarten im Gebiet der Region Trentino Südtirol und zwar das von Braunbären und Wölfen. Aus den Daten der Fotofallen und Satellitenaufnahmen geht hervor, dass die Tiere sehr wohl wissen, wo sich Menschen befinden und viel begangene Wege meiden. Zudem stellen sie die Studie von EURAC research zur Einschätzung von Bären, Wölfen und anderen Wildtierarten seitens der TouristInnen vor. Diesbezüglich beantwortet das Naturmuseum oft Fragen von in Südtirol oder von auswärts kommenden Menschen, die sich darüber informieren, was sie in der Natur unternehmen können, ohne dabei Tieren oder sich selbst zu schaden.

Clara Tattoni hat an der Universität Insubrien (Varese) in Umweltwissenschaften und Biodiversität promoviert. Sie lehrt an der Universität Trient, forscht im Bereich Wildtiere und arbeitet mit verschiedenen Museen, Umweltinstitutionen und Nationalparks zusammen.

Julia Stauder, Master of Science Naturschutz und Biodiversitätsmanagement und Master of Science Wildtierökologie und -management an der Universität Wien, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei EURAC research, Institut für Regionalentwicklung.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 0471 412964 (Di – So, 10 – 18 Uhr)

In italienischer Sprache

Eintritt frei

Maus

1. Dezember, 18 Uhr

Auf die Maus gekommen


Das verborgene Leben der Insektenfresser und Nagetiere

 

Die kleinen Säugetiere haben sich mit den verschiedensten Strategien an die Umwelt angepasst und besiedeln Lebensräume von den Tallagen bis hinauf ins Hochgebirge.
Groß ist auch ihre Artenvielfalt. Mit genetischen Methoden konnte man mehrere bisher verborgene (kryptische) Arten aufspüren, die man aufgrund der äußeren Merkmale nicht bestimmen kann und die interessante Verbreitungsmuster zeigen. Die kleinen Säugetiere haben im Vergleich zu größeren einen hohen Energiebedarf. Daher entwickelten sie Methoden, Nahrungsengpässe zu überbrücken.
Der Referent dieses Vortrags ist Jürg Paul Müller: Er ist Biologe und war fast vier Jahrzehnte Direktor des Bündner Naturmuseums in Chur. Seit zehn Jahren widmet er sich vorwiegend dem Studium der Kleinsäuger und ist Autor zahlreicher Publikationen.
Info: Petra Kranebitter – Tel. 0471 413430
In deutscher Sprache
Wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt (ASM)
Eintritt frei

 

Landschaft

9. Dezember, 18 Uhr

Lebensraum-Kartierung in Südtirol

Ziel der Lebensraum-Kartierung ist die systematische Erfassung ökologisch relevanter Lebensräume in Südtirol. Die Kartierung ist Grundlage für die Eingriffsbewertung bei Projekten, für die Planung von Erhaltungs- und Aufwertungsmaßnahmen und für die periodische Berichterstattung über den Erhaltungszustand von Arten und Lebensräumen gemäß Natura 2000. Priorität haben die geschützten Feuchtlebensräume und Trockenstandorte. Alle weiteren ökologisch interessanten Lebensräume werden ebenfalls kartographisch erfasst.
Der Referent dieses Kolloquiums der Plattform Biodiversität Südtirol ist Joachim Mulser, Biologe und Koordinator für die Bereiche Biodiversität, Natura 2000 und Naturschutzförderungen im Amt für Natur der Südtiroler Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung.
In deutscher Sprache
Veranstaltungsort: Eurac Research, Drusus Allee, Bozen
Eintritt frei

 

Armenien

11. Dezember, 18 Uhr

Reise durch Armenien

Armenien liegt am Übergang zwischen Kleinasien und dem Kleinen Kaukasus. Der Großteil des Landes liegt auf einem mit Steppen bedeckten Hochland und über allem thront der Ararat. Die Referenten bereisten das Land im Rahmen eines Biodiversitätsworkshops. In ihrem Vortrag stellen sie Natur und Landschaft dar und geben auch Einblicke in die Kultur und Geschichte dieses faszinierenden Landes.
Andreas Hilpold, Botaniker, ist Mitarbeiter an der Eurac, Bozen
Philipp Kirschner, Zoologe, ist Mitarbeiter an der Universität Innsbruck.
Weitere Informationen: Thomas Wilhalm, Tel. 0471 413431
In deutscher Sprache, der Vortrag findet im Rahmen der Treffen des Arbeitskreises zur Flora von Südtirol statt, Gäste willkommen
Eintritt frei

 

Unterwasserwelt

15. Dezember, 18 Uhr

Das Leben in unseren Seen: Wie entstehen schöne Unterwasserfotos im Süßwasser

Andrea Falcomatà verrät Tricks, Anekdoten und Kuriositäten bei seiner Tätigkeit als Unterwasserfotograf und zeigt seine besten Schnappschüsse, die von der großen Biodiversität unserer Seen erzählen. Stundenlang wartet er in kaltem, trübem Wasser, um Lebewesen (Tiere und Pflanzen) der für uns unbekannten Unterwasserwelt zu fotografieren.
Andrea Falcomatà widmet sich seit Jahren der Fotografie in Süßgewässern. Viele seiner Bilder wurden bei internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet und in Museen im In- und Ausland ausgestellt.
Infos: Tel. 0471 412964
In italienischer Sprache
Eintritt frei

 

 

Das Volkskundemuseum zeigt die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in vorindustrieller Zeit vom Landadeligen über die selbstversorgenden Bauernfamilien bis zu den im Tagelohn Arbeitenden. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz „Mair am Hof“ aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen. Auf dem rund drei Hektar großen Freigelände sind hingegen alte, originale Bauernhäuser, Handwerksstätten, Bauerngärten und Haustiere zu sehen.


www.volkskundemuseum.it

Öffnungszeiten


von 3. Juni bis Ende Oktober, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass um 16 Uhr) sowie feiertags und sonntags von 14 bis 18 Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr)


ACHTUNG: Kurzführungen im Freien für kleine Gruppen (max. 10 Personen) sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei die geltenden Sicherheits- und Schutzmaßnahmen einhalten, so zum Beispiel einen Mund- und Nasenschutz tragen; es ist eine Vormerkung notwendig. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 23. Juni 2020)

Freigelände im Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde

Über dem Kirchdorf Mareit erhebt sich Schloss Wolfsthurn. Dort hat seit 1996 das Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum seinen Sitz. Neben der kulturhistorischen Ausstellung zu Jagd und Fischerei führt der Rundgang auch durch die im Originalzustand erhaltenen Prunkräume der barocken Schlossanlage und vermittelt Eindrücke vom adeligen Leben im 18. und 19. Jahrhundert. Im Untergeschoss gehen die kleinen Besucher/-innen auf Tuchfühlung mit der heimischen Tierwelt. Der rund einen Kilometer lange Themenweg „Wald und Wasser“ führt vom Dorf zum Schloss.

www.wolfsthurn.it

Öffnungszeiten

von 3. Juni bis 15. November, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags und feiertags von 13 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr)
am 1. November geschlossen

ACHTUNG: Zur Vorbeugung gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus sind alle Veranstaltungen für das laufende Jahr abgesagt.
Das Vermittlungsangebot beschränkt sich bis auf Weiteres auf Kurzführungen im Freien für Kleingruppen (max. 10 Personen) unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Schutz). Es ist eine Vormerkung notwendig. Wir bitten um Verständnis. (Stand 24. Juni 2020)


Schloss Wolfsthurn - Landesmuseum für Jagd und Fischerei

Das Südtiroler Weinmuseum hat seinen Sitz im Zentrum von Kaltern, im ehemaligen Zehentkeller der Herrschaft Kaltern- Laimburg. Das Museum gibt Einblick in die Kulturgeschichte des Südtiroler Weinbaus: von historischen Geräten, die durch das Arbeitsjahr am Weinhof führen, bis zu religiösen Darstellungen, die auf die vielen Schnittpunkte zwischen Wein und Religion hinweisen. Im museumseigenen kleinen Weingarten werden über dreißig verschiedene Rebsorten kultiviert und können im Herbst auch verkostet werden.

www.weinmuseum.it

Öffnungszeiten

von 3. Juni bis 11. November, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr

am 15. August und 1. November geschlossen

ACHTUNG: Zur Vorbeugung gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus sind alle Veranstaltungen vorerst abgesagt.
Das Vermittlungsangebot beschränkt sich bis auf Weiteres auf kostenlose Einführungen im Weingarten für Kleingruppen (min. 4 Personen, max. 10 Personen) unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Schutz) und den Führungen "Kalterer See im Weingarten" (Infos siehe unten). In beiden Fällen ist eine Vormerkung notwendig. Wir bitten um Verständnis. (Stand 24. Juni 2020)

Weingarten im Südtiroler Weinmuseum

 

Jeden Dienstag und Freitag, 15:30 Uhr

KaltererSee im Weingarten

Geschichtliches und Aktuelles rund um den Weinbau in Südtirol, begleitet von einem Glas Kalterersee im malerischen Ambiente des museumseigenen Weingartens.
Dauer: ca. 20 Minuten (anschließend individueller Rundgang durch die Ausstellung)
Kosten: Eintritt + 2,00€ Wein | WinePass: Eintritt frei, Wein 2,00€
Vormerkung: 0471/963168, weinmuseum@landesmuseen.it

Mit ihrem gigantischen Erscheinungsbild und Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen zählt die Franzensfeste zu den interessantesten Festungen im Alpenraum und gilt als Meisterwerk österreichischer Festungsarchitektur. Sie wurde in den Jahren von 1833 bis 1838 erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte. 2008 ist sie für ein breites Publikum geöffnet worden und dient seitdem als Austragungsort für internationale und regionale Kunst- und Architekturausstellungen sowie für unterschiedliche Veranstaltungen.
Die Dauerausstellung „Kathedrale in der Wüste“ gibt Einblick in die Baugeschichte der Festung und deren Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung. 
Zum Areal der Franzensfeste gehört auch der Bunker Nr. 3., der sich in einem nahegelegenen Waldstück östlich der Festung unter einer dicken Vegetationsschicht versteckt und auf Anmeldung besichtigt werden kann.

www.franzensfeste.info

 

Öffnungszeiten

von 25. Februar bis einschließlich April und im November und Dezember täglich außer montags von 10 bis 16 Uhr, von Mai bis einschließlich Oktober täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr

ACHTUNG: Ab 16. Juni finden in der Festung Franzensfeste von Dienstag bis Sonntag um 11 und 15 Uhr wieder Führungen mit bis zu 10 Personen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der geltenden Schutzmaßnahmen ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz jedoch verpflichtend. Gruppen (bis zu 10 Personen) können die Festung auch außerhalb dieser Uhrzeiten mit einer Führung besichtigen. Hierfür ist eine schriftliche Anmeldung per Mail an info@franzensfeste.info notwendig.

Beim individuellen Besuch der Festung wird das Tragen der Maske nur mehr empfohlen. (Stand: 10. Juni 2020)

 

AliPaloma, Unter der Maske

12. September – 8. November 2020

Wechselausstellung "Lockout"

Kuratiert von: Heinrich Schwazer
48 Südtiroler Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre ganz persönliche Perspektive auf den Lockout. Die Ausstellung ging aus einer Umfrage von Heinrich Schwazer hervor, die während und nach dem Lockdown in der Tageszeitung erschien.
Die Veränderungen die wir in den letzten Monaten erfuhren, waren übermächtig. Scheinbar plötzlich brach unsere bisherige Lebenswelt zusammen. Der Lockdown riss uns aus dem Alltag und katapultierte uns in eine andere Realität, in eine veränderte Wirklichkeit.
Distanz, Kontrolle und Angst waren omnipräsente Schlagworte. Fragen nach dem Warum, nach dem Wie sollen wir das schaffen und nach einem Ausweg aus dieser bedrohlichen Lage konnten nur schwer beantwortet werden.Solidarität, Freiheit und Hoffnung erwachten jedoch nach der ersten Schockstarre. Was brauchen wir wirklich zum Leben, Was können wir daraus lernen und In welche Richtung muss, kann und soll sich unsere Welt entwickeln, sind Fragen, die es zu beantworten gilt.
Und die Kunst? Wo war sie? Wie macht sie weiter?
Unausweichlich erfasste die pandemische Schockstarre auch die Kunstwelt. Auch sie erlebte den Einbruch, wurde unsichtbar und lebte hinter verschlossenen Türen weiter, immer zum Aufbruch bereit. Mit der Ausstellung in der Franzensfeste wird die Kunst – gezeichnet von der Krise, unbeeindruckt oder wegweisend – wieder erlebbar für alle.

Mit:AliPaloma, Andrea Varesco, Andreas Zingerle, Anuschka Prossliner, Arnold Dall`O,Aron Demetz, Beate Gantz, Berty Skuber, Brigitte Mahlknecht, Christine Gallmetzer,Eduard Habicher, Elisa Grezzani, Erich Dapunt, Erika Inger, Franz Pichler,Gino Alberti, Gotthard Bonell, Gregor Prugger, Heinz Innerhofer, Hermann Josef Runggaldier,Ivo Mahlknecht, Jakob De Chirico, Jette Christiansen, Jörg Hofer, Josef Rainer,Julia Bornefeld, Katrin Böge, Leonhard Angerer, Leonora Prugger, Linda Jasmine Mayer,Lois Anvidalfarei, Maria Walcher, Michael Höllrigl, Paula Regina Prugger, Peter Senoner,Robert Bosisio, Robert Pan, Sara Welponer, Sebastian Kulbaka, Sissa Micheli,Stefan Tschurtschenthaler, StegerLois, Thaddäus Salcher, Thomas Riess, Ulrich Egger,Werner Gasser, Wil-ma Kammerer, Wolfgang Wohlfahrt.

 

Kunst im Advent 2019 in der Festung Franzensfeste

vom ersten Adventwochenende bis Ende Dezember

Kunst im Advent

Künstlerinnen und Künstler gestalten mit kritischem Blick auf Advent und Weihnachten die Innenhöfe der Festung.

 

 

Ende Dezember

Saisonende

Das Museum Ladin verteilt sich auf den Hauptsitz Museum Ladin Ciastel de Tor in Sankt Martin in Thurn und auf die Zweistelle Museum Ladin Ursus ladinicus in Sankt Kassian.

Museum Ladin Ciastel de Tor © Museum Ladin

Museum Ladin Ciastel de Tor

Das ladinische Landesmuseum ist seit 2001 auf Schloss Thurn untergebracht, dem einstigen Mittelpunkt des Gerichts „Thurn an der Gader“ (13. Jahrhundert). Hier wird die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner vermittelt, deren gemeinsame Identität zwei wesentliche Elemente bestimmen: ihre Sprache, zurückgehend auf das Volkslatein und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Das Museum bietet einen unterhaltsamen Einstieg in Geologie, Archäologie, Geschichte, Sprache, Tourismus und Kunsthandwerk der fünf ladinischen Täler.

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

 

Öffnungszeiten

von 7. Jänner bis 31. März, donnerstags bis samstags von 15 bis 19 Uhr,
von 19. Mai bis 31. Oktober, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr 
von 26. Dezember bis 6. Jänner, täglich von 15 bis 19 Uhr.

Museum Ladin Ursus ladinicus

Museum Ladin Ursus ladinicus

Das Museum ist dem prähistorischen Höhlenbären und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Auf drei Stockwerken erklärt es die Geschichte und den Lebensraum der vor rund 40.000 Jahren lebenden Höhlenbären. Kernstück sind die originalen Knochen, Zähne und Schädel der im Jahr 1984 entdeckten Höhlenbärenart „Ursus ladinicus“. Videoinstallationen, ein vollständiges Skelett, die detailgetreue Nachbildung des schlafenden Ursus ladinicus und des Braunbären M12 (Mico) bereichern den Rundgang.

ACHTUNG: Führungen für kleine Gruppen sind nach der Corona-Krise nun wieder möglich; die Teilnehmenden müssen dabei einen Mund- und Nasenschutz tragen. Bei einem Besuch des Museums ohne Führung ist das Tragen der Maske hingegen nur mehr empfohlen. (Stand 10. Juni 2020)

www.museumladin.it


Öffnungszeiten

von 5. Juni bis 31. Oktober, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr,
im Juli und August, montags bis samstags von 10 bis 18 und sonntags 14 bis 18 Uhr und
von 26. Dezember bis 6. Jänner, täglich von 15 bis 19 Uhr.

 

ab 1. Juli, mittwochs und freitags, von 15 bis 16 Uhr

Führungen im Museum Ladin Ciastel de Tor


Im Preis des Museumseintritt inbegriffen. Anmeldung erforderlich. Maximal zehn Teilnehmende.



ab 7 Juli, dientags und donnerstags, von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr und von 11.30 Uhr bis 12.15

Führungen im Museum Ladin Ursus ladinicus


Die Führungen am Dienstag richten sich an Erwachsene, die am Donnerstag an Familien mit Kindern.
Die Teilnahme ist kostenlos, bzw ist im Preis des Museumseintritts inbegriffen.
Anmeldung erforderlich. Maximal zehn Teilnehmende.

 

Mühlental Foto Museum Ladin

mittwochs im Juli und August von 9.30 bis 12 Uhr

Führungen durch’s Mühlental

Das Mühlental mit seinen acht restaurierten und zum Teil heute noch benutzten Mühlen ist eine besondere Attraktion in Campill/St. Martin in Thurn und liegt abseits der lebhaften Tourismusorte des Gadertals.
Treffpunkt ist am Kirchplatz von Campill. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldung erforderlich.

 

 

Conturineshöhle

von 9. Juli bis 17. September, jeden zweiten Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr

Bärenspuren - Geführte Wanderung zur Conturineshöhle…

… im Fanesgebiet (2.800 m), in der 1987 unzählige Knochen des Höhlenbären, Ursus ladinicus gefunden wurden. Treffpunkt um 8.30 Uhr bei der Capanna Alpina in St. Kassian (1.726 m). Die Wanderung dauert ungefähr sieben Stunden und wird auch wegen des zu bewältigenden Höhenunterschieds als schwierig eingestuft. Die Teilnahme kostet 7 Euro. Anmeldung bei einem der Tourismusvereine des Gadertals. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Natur der Autonomen Provinz Bozen.

 

 

Geologische Exkursion zum Peitlerkofel

Jeden Freitag im Juli und August, von 10 bis 12 Uhr

Würzjoch: Zwischen Blumen und Fossilen

Eine geführte Wanderung auf dem geologischen Pfad am Fuße des Peitlerkofels im Naturpark Puez-Geisler (UNESCO Weltnaturerbe), um die Entstehung der Dolomiten und die Bergökosysteme genauer kennenzulernen.

Treffpunkt am Parkplatz am Würzjoch. Die Teilnahme kostet 5 Euro. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Natur der Autonomen Provinz Bozen. Anmeldung erforderlich.

 


von November bis 25. Dezember

…ist das Museum geschlossen.

Museum Eccel Kreuzer Foto Erich Dapunt

Die Sammlung

Von Ala bis Kufstein - 1900 bis heute

Die Grundlage dieses Museums bildet die bedeutende Kunstsammlung der Familie Eccel Kreuzer. Sie setzt sich zusammen aus ca. 1500 modernen und zeitgenössischen Kunstwerken von über 300 Künstlerinnen und Künstlern der Euregio (Südtirol, Tirol, Trentino).
Josef Kreuzer gehörte zu jenen Sammlern, die ihre Leidenschaft auch als gesellschaftlichen Auftrag sehen. Begonnen hat er seine Sammlung zusammen mit seiner Frau Eva-Maria Eccel, die die Liebe zur Kunst ein Leben lang begleitet. Bereits ihr Vater war ein Kunstmäzen und hat im Laubenhaus eine kleine Galerie eingerichtet. Eva-Maria Eccel hat Kunstgeschichte studiert, und mit ihrem Buch “Aufbruch“ ein Standardwerk über die Tiroler Moderne geschaffen. Josef Kreuzer war davon überzeugt, dass seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss, da sie in der Museumslandschaft Südtirols ein wichtiges Bindeglied darstellt. Leider konnte er selbst sein Vorhaben nicht mehr umsetzen und vermachte seine Sammlung, sowie das Laubenhaus, in dem sie untergebracht ist, 2017 der Autonomen Provinz Bozen. Geführt wird das Museum vom Betrieb Landesmuseen.

Kunstraum Eccel Kreuzer

Kunstraum Eccel Kreuzer

Im Erdgeschoss der Silbergasse wurde der Kunstraum Eccel Kreuzer eingerichtet, in dem mehrmals jährlich Sonderausstellungen gezeigt werden, die stets einen Bezug zu den Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung aufweisen. Die erste Ausstellung, die im Herbst 2019 stattfand, war den Fotographien von Karl Plattner gewidmet und zeigten eine eher unbekannte Facette des Künstlers. Für dieses Jahr ist eine Ausstellung geplant, in der die Künstlerinnen der Sammlung ins Rampenlicht gestellt werden.

Fassade des Museum Eccel Kreuzer Foto Erich Dapunt

Das Haus

Das Laubenhaus wurde im frühen 13. Jahrhundert als Besitz des Händlers Adalbert Pigler das erste Mal schriftlich erwähnt. Es handelt sich um ein typisches Patrizierhaus unter den Bozner Lauben, das durch den beschränkten Raum seine schmale lang gestreckte Form erhielt. Es ist nur drei Fenster breit, erstreckt sich aber dafür von den Lauben bis in die Silbergasse. Die unmittelbare Nähe zum Merkantilgebäude machte es zu einem Haus in begehrter Lage. Es hat eine charakteristische, funktionelle Innengliederung mit drei Lichthöfen, verschiedenen Erschließungsgängen und unregelmäßigen Geschossgliederungen mit Niveauunterschieden zwischen der Laubenseite und der Silbergassenseite. Die Fassade der Silbergasse besitzt eine Außentreppe, dessen Maßwerkbrüstung möglicherweise eine Spolie der Kirche des Hl. Andreas am Kornplatz ist. Nach mehreren Wechseln der Besitzer erwirbt Maria Eccel geb. Schaller 1933 das Haus. 1950 kauft Friedrich Eccel das Haus und richtet darin ein Einrichtungsgeschäft ein. In der Folge wird das Gebäude umfassend restauriert. 1984/5 erfolgen weitere Renovierungsarbeiten nach Plänen des bekannten Südtiroler Architekten Othmar Barth. Eva-Maria, die Tochter von Friedrich Eccel, übernimmt zusammen mit ihrem Mann Josef Kreuzer das Einrichtungsgeschäft Fr. Eccel bis es 2005 geschlossen wurde.

Ihr Museumsbesuch

Die Sammlung und die Räume des historischen Laubenhauses können in kleinen geführten Gruppen besichtigt werden. Reservierungen bitte per E-Mail eccelkreuzer@landesmuseen.it oder telefonisch unter 0471/301621 (Bürozeiten MO bis FR 9-12 und 15-17 Uhr)
Adresse: Museum Eccel Kreuzer, Silbergasse 10, 39100 Bozen